Es ist immer wieder so eine Sache mit der Selbsterkenntnis. Eigentlich weiß ich doch, dass mir so ein Unternehmen gut tut. Ich will seit Jahren Fürst Pückler besuchen. In Branitz. In seinem Lieblingspark. Aber: Es hat sich nie so richtig gefügt, weder zu zweit, noch allein.
Dieser Tage passte alles zusammen: Das Wetter, ausreichend Zeit, nichts anderes Drängendes. Also fing ich an zu planen. Passte auch alles, die Zugverbindungen und meine Konstitution. Gab es einen Haken, dass ich dennoch zögerte? Vielleicht die eigene sommerliche Trägheit. Vielleicht. Mich allein auf den Weg zu machen? Vielleicht, zu Zweit ist der Druck größer. Aber ich weiß doch, dass derartige Erlebnisse viel intensiver sind, wenn ich mich denn allein auf den Weg gemacht habe. Ja aber…was steht mir oder dem inneren Schweinehund dann wirklich im Weg…? Denn: Am Ende war ich dann wirklich froh, es so und nicht anders gemacht zu haben.
Und beim nächsten Mal? Ich werde sehen…
