Der letzte Tag im Mai, schon beinah Sommer, aber immer noch Frühling…ein besonderer Tag finde ich. Wie oft bin ich an diesem Tag im stillen oder bewegten Wasser geschwommen. Oft das erste Mal im Jahr, manchmal schon öfter bis dahin. Meine Lieblingsjahreszeit bevor es gnadenlos heiß wird. Vor einem Jahr habe ich von einem Balkon„Der letzte Tag im Mai“ weiterlesen
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Pfingsten profan
Meine Fernsehsender sind auferstanden. Nach einer Woche erfolglosem WhatsApp-Plausch mit Vodafone. Heute der erfolgreiche Anruf eines Mitarbeiters, der mich bald eine Stunde lang durch die Abgründe der Fernsehtechnik führte. Die Frequenzen wurden neu belebt und ich kann mir einen neuen Fernseher ersparen. Der alte kann doch noch. Freude pur. Pfingsten anno 2026. Was es mit„Pfingsten profan“ weiterlesen
Episoedchen
Das Bett ist frisch bezogen, der Rest wartet auf Vollendung. Draußen turnt ein wahrscheinlich reichlich Dreijähriger so geschickt auf den Mauern der Kaskaden, dass ich am Fenster bleibe und vergnuegt zuschaue. Zwischendurch den fünften Tag What’s-App-Verkehr mit Vodafon. Und die dritte Woche dank Frequenz-Umstellungen sieben Fernsehprogramme weniger. Das kostet Zeit und Nerven. Mein kleiner Vorrat„Episoedchen“ weiterlesen
Hündisch (2)
Die robotischen Dackelwesen mit Menschenkoepfen verfolgen mich. Auf dem Flyer, der herumliegt, in meiner Bilddatei und immer wieder in meinem Kopf. Irgendwie haben sie von mir Besitz ergriffen diese Geschöpfe von Beeple. Ich frage mich, ob das der Weg ist den Mächtigen beizukommen. Sie dackelklein machen. Sie lächerlich machen. Aber genau das ist nicht bei„Hündisch (2)“ weiterlesen
Bodenlos und gnadenlos
Ein sanfter Frühlingsregen, der fast schon keiner ist, fällt auf mein Frühstücksbrot. Die Sonne rund und groß hat sich einen grauen Schleier umgehangen. Ich genieße die Kühle auf meinem Balkon, und dass mein verrücktes Immunsystem mal für einen Moment im Kampf gegen die derzeit unendlich vielen Pollen eine Beinah-Pause macht. Meine Augen wandern dabei fast„Bodenlos und gnadenlos“ weiterlesen
Hündisch
Ich schwanke zwischen lauthals lachen und angewidert sein. Vor mir in einem niedrig eingegrenzten Karee bewegt sich kopfnickend und schwanzwedelnd eine überschaubare Herde Dackelwesen. Sie haben Menschenköpfe und Gesichter, ziemlich groß. Ich schaue Elon Musk in die Augen und immer wieder Jeff Bezos. Mark Zuckerberg ist auch dabei. Die allzu Mächtigen unserer Zeit. In einer„Hündisch“ weiterlesen
Im Moor…
Rituale
Zur U-Bahn geht’s immer geradeaus. Ca. 1500 Meter. Das passt für mich zur Einstimmung für einen Opernabend. Zurück ist es anders. Aus der Oper in die U-Bahn fallen, das geht überhaupt nicht. Also wieder die 1500 Meter, nur ein ganz anderer Weg. Der führt durch eine, mal diskret ausgedrückt, wenig beschauliche Straße zum Bus. Kontrastprogramm„Rituale“ weiterlesen
Frühstück a la Selbsterkenntnis
Das war wieder mal so ein Aha-Erlebnis, wo ich mir selbst auf die Schliche gekommen bin: Riesige Frühstücksbuffets, wie jüngst, mit ihrer ganzen Vielfalt haben für mich durchaus etwas Verlockendes. Von allem ein bisschen probieren, lecker, lecker. Aber, erst jetzt habe ich entdeckt, dass ich irgendwie nicht beglückt vom Tisch aufstehe. Sehr gesättigt, zu gesättigt„Frühstück a la Selbsterkenntnis“ weiterlesen
Einfach verlieren
Das war wieder so ein Satz mit Haftzettel-Qualitäten. Wieder im Podcast von Lanz&Precht. Ich wieder mal inzwischen ahnungslos, wo er ursprünglich herkommt. Auf jeden Fall ein Gedanke, der bei mir Resonanz findet. So etwa zitiert Precht: Wer gewinnt, der erlebt einen Glücksrausch. Das Eigentliche am Spiel ist das Verlieren. Kurz und schnell der Glücksrausch, dann„Einfach verlieren“ weiterlesen