Ein wunderschöner Spätsommertag. Der rotweissgepunktete Kaffeebecher und um mich herum die phantasievollen Kreationen der Natur. Sie, die Natur malt unglaublich. Ich freue mich daran.
Doch dann überwältigt mich mal wieder der Frust. Ich darf nicht ins Denken kommen. Gern hätte ich gewusst, ob es anderen im Osten Aufgewachsenen und dort über ein halbes Leben sozialisierten auch so geht. Das ewige Gefühl, dass da etwas ausradiert wurde und wird. Und der Gedanke, „dass will niemand wissen“. Ich will nicht auch noch ein Buch schreiben. Mal abgesehen davon, dass die kurze Form mir eher liegt.
Diese Gefühle und diese Gedanken, von denen keiner wissen will, tun mir nicht gut.
Mal sehen, wo das noch hinführt. Meine Wegstrecke ist nur noch kurz.
