Die Segel streichen

Gestern waren Grunewald und Wannsee vor lauter bunten Segeln kaum noch zu sehen. Ich übertreibe nur ein winziges Bisschen. Ein faszinierend schöner Anblick. Der Kapitän der Fähre war nicht zu beneiden. Er musste sich buchstäblich durch einen Segelwald schlängeln, um nach Kladow zu kommen. Die Segler ihrerseits bekamen oft gerade noch fünfzig Zentimeter vor der Fähre die Kurve. Ich weiß nicht wie man das im Fachjargon nennt. Richtig spannende Momente für die mitfiebernden Beobachter. Bei strahlender Sonne, blauem Himmel und gerade noch sanftem Wind ein gelungener Abschied aus der heiteren Saison der vielen Möglichkeiten.

Jetzt geht es mit Riesenschritten immer tiefer in die Dunkelheit. Erwartungsvoll? Warum nicht…

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