Ohnmacht – ohne Macht.
Ohnmächtig sein.
Handlungsunfähig .
Bis hin zur Bewusstlosigkeit.
Ausgeliefertsein.
Nun ja.
Das Wort Ohnmacht hat etwas Mystisches für mich, schwer zu fassen. Handlungsunfähig zu sein ist weniger als ohnmächtig zu sein.
Ich glaube, es hakt bei mir beim Wort Macht. Machthaber, die Maechtigen, Machtspiele kommen mir in den Sinn. Damit habe ich wirklich nichts im Sinn.
Aber: Im Wortstamm steckt auch das „Machen“. Vom Machen, zum Gestalten, zum Kreativsein ist es für mich nur ein kleiner Schritt. Wenn ich eine (gewisse) Macht habe, gewinne ich leichter Spielräume fürs Kreative. Doch: Macht worüber? Über Dinge, über Menschen…
Sehr fragwürdig.
Gibt es eine positive Macht? Eine, die sich nicht verselbstständigt? Eine Macht, die keine Macht mehr ist, aber auch keine Ohnmacht. Keine Aneignung des anderen dinglichen oder menschlichen Seins. So ein Miteinander, aus dem Neues, Schönes entsteht – geboren in einem Raum geistigen Einvernehmens. Einem Raum, der errungen geschaffen werden will.
Da könnte die Ohnmacht eine neue Bedeutung erlangen.
Vielleicht hat das dann etwas mit Hingabe zu tun. Aus dem vermeintlich Passiven wird etwas Aktives. Eine aktive Ohnmacht…
Von der Bewusstlosigkeit zur aktiven Hingabe ohne Machtansprüche. So etwa.

Verspielt – WortSPIELE – oder mehr?