Ostwestlich (21)

Ich verbiete Euch den Mund, liebe Wessis! Ich mag Euch, auch in Eurem Anderssein. Und ich weiß, dass IHR genug mit Euren Problemen zu tun habt. Aber bitte hört jetzt auf, über die Ossis und den Osten zu reden und zu schreiben. Selbst die differenzierteren Beiträge zu diesem Thema haben eines gemeinsam: Sie sind die„Ostwestlich (21)“ weiterlesen

Zu-Ende-Bring-Tag

Gestern hat es geregnet. Keine Termine. Nichts Zwingendes. Ich muss nicht vor die Tür. Erst am Ende muss ich doch. Doch dazu später. Was also tun? Das wäre ja eigentlich so ein Tag zum Malen. Alles steht griffbereit. Doch: Keine Intuition. Auf dem Weg von einem Zimmer zum anderen stolpern meine Augen über tausenderlei Liegengebliebenes.„Zu-Ende-Bring-Tag“ weiterlesen

Balkonmomente am Samstag

Ein wunderschöner Spätsommertag. Der rotweissgepunktete Kaffeebecher und um mich herum die phantasievollen Kreationen der Natur. Sie, die Natur malt unglaublich. Ich freue mich daran. Doch dann überwältigt mich mal wieder der Frust. Ich darf nicht ins Denken kommen. Gern hätte ich gewusst, ob es anderen im Osten Aufgewachsenen und dort über ein halbes Leben sozialisierten„Balkonmomente am Samstag“ weiterlesen

Ostwestlich (20)

Zwanzigmal das für mich leidige Thema Ost-West. Das reicht. Eigentlich. Aber, das Wahlwochenende hat sich mir gnadenlos auf den Magen und überallhin gelegt. Eigentlich, könnte ich sagen, was gehts mich mit auslaufendem Haltbarkeitsdatum noch an. Die Lösungen müssen die Nachfolgenden finden. Noch mal „Aber“: Mit mir sterben nach und nach alle Zeitzeugen mit intensiv gelebter„Ostwestlich (20)“ weiterlesen

Hundeleben 13

Apropos: Was für ein Hundeleben! Volle Sonne, 33 Grad, windstill. Mein Blick fällt auf die Wasserkaskaden am See. Das erste Becken sieht merkwürdig aus. Auf den dritten Blick steht fest: Das Merkwürdige ist ein Hund. Ein riesiger, der fast das ganze Becken füllt. Unbeweglich ist er in der Wasserschale versunken. Ringsum eine wachsende Zahl Menschenbeine,„Hundeleben 13“ weiterlesen

Augenmensch?

Sehen kann ziemlich wehtun. Mir geht es jedenfalls so. Ich liebe kräftige, leuchtende, starke Farben. Auch die zarten, schwingenden, die sehr intensiv sein können. Ich lebe in Bildern. Auf der Straße, in der Küche, im Wald…selbstverständlich auch in Galerien und Ausstellungen. Wenn andere bei Misstönen Schmerzen empfinden, bei falsch Gesungenem, das halte ich ganz gut„Augenmensch?“ weiterlesen