Berge und Meere

Mich als notorischen Stadtmenschen zieht es immer wieder ans Meer. Ich liebe den Geruch, der schon einige Kilometer vorher durch‘s Auto- oder Zugfenster weht. Ich liebe die Weite, wenn ich dann endlich am Meer stehe. Scheinbare Unendlichkeit erspüren, Weite, die Freiheit verspricht. Wohlfühl-Gefühle!

Vor unglaublichen Bergpanoramen stehe ich nur fasziniert. Ich will da nicht näher hin. Ich drehe mich um und gehe in die andere Richtung. Sie sind mir unheimlich, bedrückend, nur Ehrfurcht gebietend. Ich kann schlecht mit Autoritäten umgehen, mit den Selbsternannten oder denen, die es Kraft ihrer Position sein wollen.

Ja klar, das Meer hat es auch in sich. Ich habe großen Respekt vor ihm. Das aber hindert mich nicht daran, in Wohlfuehlmomenten weit hinaus zu schwimmen. Es öffnet mich, stimmt mich milde, weitet mir Herz und Seele. Vor riesigen Bergen fühle ich mich verloren. Das Meer ist meine seelische Heimat, genau genommen auch meine geistige.

Ich denke, dass es Berg- und Meermenschen gibt. So wie es Cat- und Dogpeople gibt. Katzen können das Gehorchen nicht, sie sind eigenwillig, stolz und unendlich verspielt, sie sind charmant und immer etwas unberechenbar.

Ich fange gerade an zu spinnen, was Meer und Katzen wohl gemeinsam haben. Obwohl – eine Katze am Meer habe ich noch nicht erlebt. Hunde schon….

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