In Sackgassen und Strudeln

Ich bin gegenwärtig immer wieder dabei, mir das Nachdenken zu verbieten. Wenn gar nichts mehr dagegen hilft, dann gerate ich in den Sog eines Computerspiels. Denn wohin die Gedanken auch wandern, am Ende lande ich in einer Sackgasse oder in einem wirren Strudel. Ich kann das ganze deutsche Politik-Gedoens nicht mehr hören. Macht endlich Schluss mit der sinnlosen Streiterei und werdet konstruktiv, möchte ich schreien. Und denkt doch mal ein paar Nummern größer und weiter als Wahlkampf. Wo wollen wir enden? In einer lebenswerten Zukunft, im Klimaabgrund oder im totalem Chaos der Chaoten? So kann es doch nicht weitergehen. Am Ende der Strippen ziehen die Haie des Geldes und der Wirtschaft die Fäden und reiben sich über den täglichen Kleinkrieg freudig die Hände.

Was bleibt? Ohnmächtig zusehen? In Gottes Namen hoffen? Im Inneren dagegen halten, wenn draußen nichts mehr geht?

Ich will nicht bestreiten, dass da auch in der Politik noch eine Menge Redlichkeit im Spiel ist. Aber die schützt vor Kurzsichtigkeit nicht. Bitte versucht doch mal miteinander zu reden, freilassend zuzuhören. Wenigstens das.

Der Advent ‘24 naht – was können wir erwarten…

Kurz geblickt: Wohlig warme Weihnachtstage, vielleicht. Oder mit Elon Musk auf den Mars fliegen? Es ist schon schwierig, ein Dorf umzusiedeln, das von Geroellmassen bedroht ist – aber ganze Länder und mehr? *

  • Vorsicht Sarkasmus

Keine Sackgasse, nur ein Novembertag anno 2024

Ein Kommentar zu “In Sackgassen und Strudeln

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