Wir schreiben den 1. Januar anno 2026. Im Radio klingt es beschaulich, viel Klassik. Gefühlte Stille.
Es sind noch keine 24 Stunden vergangen, da war die Welt aufgekratzt, in Feierlaune, übermütig bis albern, mancherorts auch außer Rand und Band.
Vielleicht so: Das alte Jahr ist bewältigt, ich hab’s geschafft, es hat mich nicht geschafft…?
Ich empfinde anders. Ich möchte im zu Ende gehenden Jahr noch mal zurückschauen. Was ist gelungen, was weniger, was ist schief gegangen, wie könnte ich es besser machen? Was war einfach nur schön: Tage, Stunden, bewusst erlebte Momente, vor allem die.
Und dann am nächsten Morgen der Jubel: Wieder 365 geschenkte Tage zum Weitergehen, Ausprobieren, zum Entdecken, zum besser Machen. Und heraus gefordert werden.
Im besten Fall…
Welch ein Geschenk.

Verheißungsvoller Anfang…