HEUTE… 15.10.2017

…ist Sonntag. Oktober. Nach den (vor)letzten Sonnenstrahlen gehascht und meditativ auf dem Balkon die Samenkapseln des Sommers gesammelt, die nun schon ruhen dürfen bis zum nächsten Frühling. Mmmmmh. Und nun? Mir fällt es schwer, Winter zu denken, Spätherbst. Doch ich freue mich an der Ernte des Sommers. Noch blühen viele Blumen auf dem Balkon. Minze und Basilikum duften.

Der Sommer war reich. Documenta in Kassel, schöne Tage in Ottersberg, Bremen und Bremerhafen, Peer Gynth, ein romantischer Abend im Burghof Roßlau, dazu am Tag Schlösser über Schlösser in den üppigen Dessauer Parklandschaften, Schwimmen da und dort und hier hier in Berlin. Die Uckermark ein bisschen erkundet und erschwommen. Septembertage in der Oma-Opa-Enkelin-Konstellation an der sonnigen Ostsee. Noch mal Burg Rabenstein im Oktober „genascht“ . Und dann als Krönung, fast vor der Haustür: Den Fürst Pückler mit seiner unglaublich schönen Babelsberger Park- und Havellandschaft genossen. Unbedingt jetzt noch nachmachen! Was die alten Preußen uns da hinterlassen haben, das ist fast schöner als Sancsoussi. Ich bin so dankbar, dass Geld da ist, die alte Pracht wieder zu erwecken. Alte Gartenkunst und meine Havel-Lieblingslandschaft ergeben eine kunstvolles, nicht künstliches, Gemälde, das lebt und atmet. Schade, dass die Ausstellung dieses Wochenende schließt und der Blick aus den Schloßfenstern vorerst nicht mehr möglich ist. Die Restaurierungsarbeiten gehen nun innen weiter.

Das leicht entrückte Bild ganz oben, das ist dem Fundus der Deutschen Oper zu verdanken. Nebenprodukt eines Entdeckernachmittags mit Lene in der Welt der Oper am Tag der Offenen Tür. Während ich hutmäßig in alte Welten abtauchte, entdeckte Helene die Welt der Oper mit allen Sinnen. Sie tanzt immer noch…

Wenn ich nach innen schaue, waren all die schönen Erlebnisse durchweg mit Kraftakten und Erschöpfung, auch Kränkeln aller Art verbunden. Doch wie schön, dass sie dieses Jahr möglich waren! Dem Irdischen bin ich wieder ein Stück näher gekommen.

Und nun schauen wir mal  – und reden wir vielleicht wieder mal mit einander. Nicht nur über das Wetter. Es ist noch so viel geschehen.

 

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