Stolpernd ins runde Neue Jahr

Könnte es nicht mal wieder aufhören? So ein Geholpere am Jahresende und Anfang! Mein Emailaccount funktioniert seit einer reichlichen Woche nicht. Irgendwie stört der auch noch meine Bank-App. Da scheint es schon lächerlich, dass unmittelbar vor Weihnachten meine Toiletten-Brille zerbrochen ist. Das Paketband ist unverwüstlich und hält noch immer die Teile  zusammen, so dass die Not sich in Grenzen hält. Mit dem Konto und den Emails ist das schon eine andere Sache – abgeschnitten von der Neuen Welt. Da hilft mir nur noch der feine alte Spruch: Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß. Und dann krachte es nun heute noch einmal ganz mächtig mitten im meditativen Weihnachtsbaum abschmücken. Wieder eine Reparatur nahe dem vierstelligen Bereich……………….. Laaaaaaaaange Pause. Fürs Auto. Wer will mich da aus der Fassung bringen?

(Fortsetzung drei Tage später)

Stolpern. Was steckt in diesem Wort eigentlich drin?  Die ersten vier Buchstaben klingen für mich nach einem Schubs, unerwartet von hinten in den Rücken: STOL, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und dann hinfallen oder sich gerade noch abfangen können: PERN. Für diese Klangbilder liebe ich die deutsche Sprache. Aber: Was macht das Stolpern mit uns? Zuerst erschrecken, dann verärgert sein und vielleicht verschreckt sein bei dem Gedanken, in welche Schwierigkeiten einen das hätte bringen können oder tatsächlich bringt. Mmmhhh… Es macht uns eigentlich nachdenklich.

Ich jedenfalls werde innerlich in Bewegung gebracht, da hängen (ohne nähere Erläuterung) drei soziale „Zeitbomben“ dran. Fühlt sich jedenfalls für mich so an. Ich muss gründlich nachdenken, ausloten, bei mir sein und diese Herausforderungen annehmen. Ob ich will oder nicht. Und dabei wollte ich doch wieder regelmäßig schreiben – hihi ! Sorry, geht gerade nicht, ich muss stolpern und mich fragen warum das sein muss. Nix mit schönem runden Jahr. Sondern mittelschwer verzweifelt in mich gehen und dann mich ins irdische Chaos da draußen stürzen.

Es hätte doch so schön besinnlich anfangen können, dieses 2020. Vergnügt in mich hinein lächelnd, meinen lustigen Weihnachtsbaum entkleiden, ein paar Seiten im Faust lesen und mich auf den Sommer mit der Neuinszenierung freuen. Doch die Schicksalsmächte da oben wollen etwas anderes von mir. STOLPERND komme ich möglicherweise zur BESINNUNG. Auf andere Art. Eigentlich spannend. Na mal sehen, was daraus wird. Noch habe ich mir nichts gebrochen, möge es dabei bleiben. Ein neugieriges Stoßgebet meinerseits.

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