(Noch nicht) geglückt

Ich lebe in Sprachlosigkeit, in Hilflosigkeit, in Ausweglosigkeit.
Ich möchte flüchten. Wohin auch immer – nach Innen, weit weg an den Ort Nirgendwo.

Weil nicht auszuhalten ist, wie ein Mensch (Mensch?) die Welt am kurzen Band in Schach hält. Mörder, Massenmörder. Fangt ihn mit vereint Kräften, macht ihn unschädlich! Das Morden und Zerstören muss aufhören.

Könnten wir nicht endlich anfangen, die Geschichte neu zu schreiben. Die Geschichte von Völkern, denen Frieden und Liebe über alles geht. Völkern, die keinen Herrscher- und Machdämonen mehr verfallen, die staunend voneinander lernen.

Aber, ich verzweifle: Wie soll das gehen, wenn Nachbarn sich auch im Kleinen immer wieder bekriegen. Der Friede zu oft schon am Gartenzaun und der Tür zum Nachbarn endet. Die Liebe im Notfall, bestenfalls, gerade für die eigene Familie reicht. Das Andersein der Anderen zur ultimativen Herausforderung wird.

Das Große spiegelt sich im Kleinen. Lasst uns wenigstens dort anfangen, der Hoffnungslosigkeit zu begegnen.

Die zwölf Tugenden zeigen uns den Weg. Es muß doch mal glücken. So wenig und doch so viel.

(Zwölf Tugenden im mittelalterlichen Sprachduktus. Wem es zu tugendhaft ist, der darf auch von Lebensmaximen oder inneren Werten sprechen. Das wären, mal wieder: Starkmut durch Zucht, Reinheit, Milde, Treue, Das rechte Maß, Sorge, Scham, Bescheidenheit, Stetigkeit, Demut, Geduld, Minne/Agape* Nachfragen erwünscht.)

Der Dostojewski hat‘s in sich, aber ich schäme mich, weil der Gedanke mir nicht fremd ist. Zynisch, wirklichkeitsnah oder…

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