Nur Grauen! Nur Grauen?

Grausam, was gerade wieder in Afghanistan passiert. Ich muss an die junge Frau denken, der ich vor 30 Jahren bei ihrer Diplomarbeit geholfen habe. Jung, schön – unverhüllt, was damals auch in Afghanistan noch möglich war. Sie ging zurück in ihr Land, zuversichtlich in die Zukunft schauend. Nur wenig später war wieder alles anders. Durch„Nur Grauen! Nur Grauen?“ weiterlesen

Randbemerkungen 10

Viertel nach Neun. Es dämmert. Schon. Der Sommer soll sich noch nicht davon machen. Bitte!!! Die Dunkelheit, die Kälte, das Eingeschlossensein haben jüngst zu lange gedauert. Können wir mit Delta nicht weiter leben… Einfach leben. Mit aller Vorsicht. Die Dunkelheit und die Kälte kann ich nicht verhindern. Aber dann braucht meine Seele Bilder, im Kino,„Randbemerkungen 10“ weiterlesen

Mal wieder der Faust

Ich werde IHN nie in- und auswendig kennen. Wenn das überhaupt geht. Ich werde IHN immer wieder neu erleben. Und Neues entdecken. Ich spreche von Faust 1 und 2, meist auf der Großen Bühne des Goetheanum. Goethes großes Alterswerk besitzt die Fähigkeit, sich zu verjüngen. Während ich älter werde. Ein spannender Prozess ist das, der„Mal wieder der Faust“ weiterlesen

Randbemerkungen 10

Zurückerobert. Mein Zimmer. Zwei Abende hat’s gedauert. Playmobil ist besiegt. Bis auf kleine Reste im Puppenhaus mit Duldungserlaubnis. Der Rest verbannt in Kisten und Unterbett-Kommoden. Vier Wochen gehört mein Reich wieder mir. Urlaub von den playmobilsüchtigen Enkelkindern. Expansion ist gar kein Wort für das, was sich in den letzten Wochen ereignet hat. Aus einer Familie„Randbemerkungen 10“ weiterlesen

Titelhelden aus der Ritterzeit

Das war Gestern spannender als ein Krimi. Aber, ich hätte den Titel gern durch Zwei geteilt. Dieses Elfmeter-Schießen – nach 110 Minuten völliger Verausgabung bei einem kräftezehrenden Spiel – war doch ein Glückspoker. Beide Mannschaften haben mich mit einem richtig guten Endspiel verwöhnt. Italien und nicht England – ich hätte es beiden gegönnt. Warum sind„Titelhelden aus der Ritterzeit“ weiterlesen

„Beuys hatte ich nicht nötig“

Auch so ein Satz. Er kommt ganz nebenbei, völlig uneitel. Einfach selbstverständlich. Es geht um ein Lebenswerk, das einer Berliner Künstlerin. Eigentlich um ein Leben. Sie erzählt, wie sie als Studentin in der Düsseldorfer Künstlerszene in bewegter Runde neben einem Mann mit Hut sitzt. Später erfährt sie, dass es Beuys war. Ich sage erkennend ‚Aha‘,„„Beuys hatte ich nicht nötig““ weiterlesen

Randbemerkungen 9

Verlangsamung klingt so schön und ist inzwischen in vieler Munde. Ich erlebe diese Verlangsamung beim Gehen. Einfach gehen, statt rennen, fahren womit auch immer. Natürlich habe ich gut reden: Ich muss nicht mehr Morgens pünktlich an meinem Arbeitsplatz sein. Nachmittags warten keine Kinder mehr auf mich. Ich kann ausschlafen, wenn nötig und mir meist die„Randbemerkungen 9“ weiterlesen

Randbemerkungen 8

Ich komme nach Hause und finde mich in einem Hindernisparcour wieder: Gefühlte zehn Autos, diverse Bälle, Playmobil-Kleinteile auf 70 Quadratmeter gleichmäßig verteilt.. Meine letzte Energie verwende ich darauf, nicht zu stolpern. Um dann erschöpft ins Bett zu sinken. Das Aufräumen muss warten bis zum nächsten Morgen. Ungewöhnlich für mich, aber das sagt auch alles. Ein„Randbemerkungen 8“ weiterlesen

Mein Phantasiegeschöpf: Der unpolitische König

Vor einiger Zeit habe ich mal von meinem Traum von einem weisen König erzählt. Das hat einige Missverständnisse hervorgerufen. Ich bin so müde vom Gerangel in der Welt und direkt vor meiner Haustür. Gerade komme ich aus einer Lächeln machenden Ausstellung mitten in der Stadt. Kartenvorverkauf, Test – alles hat geklappt, – Maske auszuhalten. Endlich„Mein Phantasiegeschöpf: Der unpolitische König“ weiterlesen