Mausig ohne Ende

Nach der letzten Bären/Mäusefänger-Großaktion, die von Anfang April bis Mitte Juni anhielt, haben sich die nächsten Tierchen in die 4. Etage verirrt. Sie haben sich endgültig für vegetarisch gesunde Kost entschieden: Bananen und Pfirsiche, die bisher sicher waren. Das Wegschubsen von Obstschutzgittern ist nur eine Kunst, die sie vorzüglich beherrschen. Die andere: Die bösen Fallen werden kunstvoll ausgeschleckt, ohne dass ich endlich eine Befreiung erleben würde. Wenn ich Morgens um die Ecke schaue, weiß ich nicht wovor ich mehr Angst habe: Vor dem toten Tierchen in der Falle oder dass alles verzehrt wurde und wieder nichts passiert ist.

Allerdings „oh weh“ eine Maus ist verunglückt oder beging Selbstmord. Man weiß es nicht genau, ist ja auch mausestressig, wenn man gejagt wird. Jedenfalls fand sich die eine bei der letzten Putzaktion tot in einer ca. 60 cm hohen Glasbodenvase, die leer in einer Ecke stand.

Zum Glück war ich an diesem Tag nicht allein mit dem Problem und habe aufgeatmet. Das war jetzt aber die Letzte, dachte ich. Denkste. Am übernächsten Tag war ein Loch in der Banane, die ich für mäusesicher hielt. Seit dem geht die Jagd weiter. Wer weiß, wer mehr gestreßt ist… Die oder ich…

Meine Nerven sind jedenfalls ziemlich instabil geworden. Untermieter möchte ich mir selbst aussuchen und sie auch wieder wegschicken, wenn es nicht stimmt.

Neue Pläne werden geschmiedet.

Lieber naschhafte Hummeln als verfressene Mäuse?

Aber, die wollen ja auch leben. Also was tun?

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