Hundeleben (4)

Hunde sind auf meinen täglichen Wegen allgegenwärtig. Ich wohne in einer äußerst hundereichen Gegend. Nur leider, ich verstehe sie nicht. Irgendetwas wollen sie oft von mir. Warum sie mir mehr oder weniger begeistert so oft entgegen kommen, weiß ich nicht. Vielleicht gucke ich zu freundlich oder habe gerade Schinken eingekauft.

Das könnte doch eine Geschäftsidee sein: Jemand sollte einen Ratgeber für Nichthundebesitzer zu schreiben. So in dem Sinne: Was denkt der Hund, wenn ich stehen bleibe? Oder wenn ich ausweiche? Oder: Wie verhalte ich mich, wenn einer mich etwas zu stürmisch begrüßt? Wie muß ich reagieren, ohne den dazugehörigen Menschen zu brüskieren? Dazu müsste auf jeden Fall ein ausführliches Kapitel Hundepsychologie kommen. Und noch wichtiger: ein Kapitel über die Psychologie der Hundebesitzer.

Denn eines begreife ich bis heute nicht. Warum bin ich immer wieder versucht, in meinem Erschrecken mich bei Frauchen oder Herrchen zu entschuldigen.

Letztere entschuldigen sich auch öfter mal bei mir. Auch das sollte gesagt Weden. Vor ein paar Wochen fragte sogar einmal eine Dame nach meinen Beweggründen und hörte sich meine Probleme an.

Dennoch, irgendwie fühle ich mich öfter mal als Unmensch oder Un-Hunde-Mensch.

Ich bleibe hundefreundlich – bis zum nächsten Mal – wie auch immer.

Ein Brevier für Hunde-Unerfahrene – das könnte doch allen helfen.

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