Ohnmacht – ohne Macht. Ohnmächtig sein. Handlungsunfähig . Bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ausgeliefertsein. Nun ja. Das Wort Ohnmacht hat etwas Mystisches für mich, schwer zu fassen. Handlungsunfähig zu sein ist weniger als ohnmächtig zu sein. Ich glaube, es hakt bei mir beim Wort Macht. Machthaber, die Maechtigen, Machtspiele kommen mir in den Sinn. Damit habe„Ohnmacht“ weiterlesen
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Kein Anfang und kein Ende
Während Rilkes Weihnachtskorrespondenzen samt Lesezeichen noch neben dem Kopfkissen mit mir zusammen vor sich hindoesen, liegt draußen Schnee. Richtiger Schnee und ganz schön viel. Seit endlos vielen Jahren mal wieder. Unter meinem Fenster rodeln begeistert die Minis aus den umliegenden Kitas. Im Gefrierfach wartet geduldig das Schokoeis vom letzten Jahr auf die Leckermäuler. Die glänzenden„Kein Anfang und kein Ende“ weiterlesen
Wie beginnen?
Wir schreiben den 1. Januar anno 2026. Im Radio klingt es beschaulich, viel Klassik. Gefühlte Stille. Es sind noch keine 24 Stunden vergangen, da war die Welt aufgekratzt, in Feierlaune, übermütig bis albern, mancherorts auch außer Rand und Band. Vielleicht so: Das alte Jahr ist bewältigt, ich hab’s geschafft, es hat mich nicht geschafft…? Ich„Wie beginnen?“ weiterlesen
Zauberhaft
Entzaubert liegen die ersten Weihnachtsbäume vor der Haustür. Schnell weg damit, ehe der Nadelsegen Fußboden und Teppich bedeckt. Oder, damit wieder Platz wird im Wohnzimmer. Das Durchhalten bis zum Dreikönigstag, das gibt es aber auch noch. Lametta, das war einmal. Und Engel – die sind allerdings auch noch an den Bäumen zu entdecken. Ich finde„Zauberhaft“ weiterlesen
Wohlig wohnen
Wohlig und wohnen, zweimal der gleiche Wortstamm. Während wohlig ein gutes Gefühl umschreibt, geht es beim Wohnen ja erstmal um Existenzielles. Um den sicheren Ort, um das Dach über dem Kopf. Auch um einen Rückzugsort. Um einen geschützten Ort für alle Bedürfnisse. Welch Glück, wenn einem das alles zur Verfügung steht! Selbstverständlichkeiten, über die wir„Wohlig wohnen“ weiterlesen
Tiergarten
Spaetherbstlich ist’s im einstigen Jagdrevier der Majestäten. Ein bisschen Wildnis zwischen gepflegten Wegen. Statt der namensgebenden Tierwelt viel Menschliches. Zu den Wandelnden und Eilenden des Dezember des Jahres 2025 gesellen sich allerorten die Vorfahren. Da ein Gedenkort für die brutal ermordeten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Mächtig-gewaltige Statuen verherrlichen wenig später die Freuden der Jagd.„Tiergarten“ weiterlesen
Sonntags Meditation
Anpassung. Aktiv oder passiv oder doch Widerstand? Widerstand passt besser zu mir, aber Anpassung kann ich auch. Leider oder Überlebenschance? Mein Körper passt sich der Draussenwelt an. Undurchschaubares Chaos. Spiegelt sich wieder mal das Große Ganze im Mikrokosmos? Was will mir der Spiegel sagen? “Es ist halt so, nimm’s hin!” oder “Chaos ist die Chance„Sonntags Meditation“ weiterlesen
Magie in Berlin
Ich war so glücklich, bevor mal wieder die wilde Achterbahnfahrt begann. Doch wer weiß wozu die Turbobahn gut ist. Aber, das Glück ist nachhaltig und noch immer abrufbar. Mein Verhältnis zu Musik ist sicher sehr speziell. Und ganz besonders das zur Klassik. Denn da sind es an erster Stelle die Dirigenten, die mich begeistern. Der„Magie in Berlin“ weiterlesen
Achterbahn
Das Leben ist eine Achterbahn. Oder fährt es mit mir Achterbahn? Ist ja auch egal. Seit dieser Woche spukt das Achterbahnbild nun endgültig in meinem Kopf herum. Die Woche begann entspannt mit Backen, Päckchen packen und eben jene auf denn Weg bringen. Ich bin bis heute froh, dass ich inzwischen Zeit und Muse für solche„Achterbahn“ weiterlesen
Phänomene
Mit Phänomenen ist das so eine Sache. In der Quintessenz geht es darum, etwas aus der augenblicklichen Wahrnehmung zu beschreiben. So objektiv wie nur möglich, was gar nicht so einfach ist. Denn letztlich nimmt ja doch ein individuelles Ich aus seiner Perspektive wahr. Und wenn es um Menschliches geht, wird schnell ein (unbeabsichtigtes) Urteilen gefühlt.„Phänomene“ weiterlesen