Herbstzeitlosigkeit

Der September hat uns keine Chance gegeben, die Badesaison langsam ausklingen zu lassen. Jetzt scheint sich der Oktober entschuldigen zu wollen. Das Thermometer steigt über die 20 Grad und verwirrt. Aber warum nicht, es macht Spaß bei diesen Temperaturen, den Herbstzauber zu bewundern. Die Augen ertrinken in den Rot- und Goldtönen. Noch hat sich das„Herbstzeitlosigkeit“ weiterlesen

Gänsehaut

„In Berlin kannst du alles trainieren. Sogar deine Gänsehaut.“, grüßte eine neue Riesenschrift vom ICC. Ich fuhr mit dem Bus einem Gänsehaut-Tag entgegen. Auf jeden Fall wurde es einer. Im Laufe der folgenden Stunden war ich immer wieder überwältigt von der Schönheit der Havellandschaft. Nur ein gutes Viertelstündchen vom Tohuwabohu der Millionen-Metropole entfernt, räkelt sich„Gänsehaut“ weiterlesen

Vogelfrei

Die Gedanken sind frei. Sind sie noch frei, wenn ich sie aufschreibe? Nein, sind sie nicht. Sie sind dann wahrhaftig vogelfrei. Jeder kann dann damit tun was ihm beliebt. Hineininterpretieren, aneignen, verdrehen, verstümmeln… Das wird zu negativ. Vielleicht freut sich ab und an jemand an meinen Gedanken, lässt sich anregen, sogar begeistern. Das wäre für„Vogelfrei“ weiterlesen

Traurige Alltagshelden

Ich lebe zur Zeit mit Alltagsdingen, die schlichtweg kaputt sind. Das Wort kaputt gefällt mir besser als defekt. Entzwei klingt für mich irgendwie nach Kinderstube. „Das Spielzeug ist entzwei gegangen.“ Tränen dazu und ein bisschen schlechtes Gewissen. Denn Kinder machen ganz gern und ziemlich bewusst etwas entzwei. Manchmal als Ventil für eine Wut, öfter wohl„Traurige Alltagshelden“ weiterlesen

Schneckisch

Es kommt wieder Wasser vom Himmel- welch Segen! Das tröstet trotz Kälte und Ungemütlichkeit. Den großen dicken braunen Schnecken scheint es zu behagen. Sie haben sich eingerichtet im Hofgeviert. Die eine malerisch im weißgruenen Blümchenwuchs. Die andere hat offenbar Schnupfen. Ein verlorenes Papiertaschentuch scheint passend zu sein. Auch sie hat es sich gemütlich gemacht. Das„Schneckisch“ weiterlesen

Der Herbst setzt sich in Szene

Ein köstliches Blumenmeer vor dem Barberini. Die Landesgartenschau hat einen Ausflug nach Potsdam unternommen. Drin im Bildermuseum gerinnt die große weite Welt in Formen und Farben. New York und Paris und…lassen grüßen. Die „Form der Freiheit“ nach 1945. Aufregend, was das Großformatige, expressiv Farbige, Abstrakte mit mir macht. Das Herz geht auf, die Seele taumelt,„Der Herbst setzt sich in Szene“ weiterlesen

Langsam kommen…

…die Gedanken wieder und die lebenswichtigen Sätze. Sie bleiben hängen und beschäftigen den Geist, der aus dem Sommerschlaf nur mühselig wieder erwacht. Ich versuche, Gedanken festzuhalten, ehe sie sich wieder verflüchtigen. Ich lese den Satz: „Ich sehe meinen Körper also als mein Instrument, auf dem ich mein Leben spielen kann. Mir wurde klar, wie wenig„Langsam kommen…“ weiterlesen

Die Temperaturen sinken…

…und die Unternehmungslust kehrt langsam zurück. Die Gedanken hoffentlich auch. Aber bitte alles langsam. Noch lockt der baumumstandene See mit seinem warmen Wasser, das himmlische Wunder. Der Herbst soll Bitteschön nicht allgewaltig einbrechen und uns überrumpeln. Bitte, Ihr da oben in den himmlischen Weiten gönnt uns noch bisschen Verlängerung. Das zauberhafte Sommertheater, lasst es noch„Die Temperaturen sinken…“ weiterlesen