Gestern hat es geregnet. Keine Termine. Nichts Zwingendes. Ich muss nicht vor die Tür. Erst am Ende muss ich doch. Doch dazu später. Was also tun? Das wäre ja eigentlich so ein Tag zum Malen. Alles steht griffbereit. Doch: Keine Intuition. Auf dem Weg von einem Zimmer zum anderen stolpern meine Augen über tausenderlei Liegengebliebenes.„Zu-Ende-Bring-Tag“ weiterlesen
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Siehe 26.Februar 2021
„Was mir Angst macht„
Balkonmomente am Samstag
Ein wunderschöner Spätsommertag. Der rotweissgepunktete Kaffeebecher und um mich herum die phantasievollen Kreationen der Natur. Sie, die Natur malt unglaublich. Ich freue mich daran. Doch dann überwältigt mich mal wieder der Frust. Ich darf nicht ins Denken kommen. Gern hätte ich gewusst, ob es anderen im Osten Aufgewachsenen und dort über ein halbes Leben sozialisierten„Balkonmomente am Samstag“ weiterlesen
Ostwestlich (20)
Zwanzigmal das für mich leidige Thema Ost-West. Das reicht. Eigentlich. Aber, das Wahlwochenende hat sich mir gnadenlos auf den Magen und überallhin gelegt. Eigentlich, könnte ich sagen, was gehts mich mit auslaufendem Haltbarkeitsdatum noch an. Die Lösungen müssen die Nachfolgenden finden. Noch mal „Aber“: Mit mir sterben nach und nach alle Zeitzeugen mit intensiv gelebter„Ostwestlich (20)“ weiterlesen
Hundeleben 13
Apropos: Was für ein Hundeleben! Volle Sonne, 33 Grad, windstill. Mein Blick fällt auf die Wasserkaskaden am See. Das erste Becken sieht merkwürdig aus. Auf den dritten Blick steht fest: Das Merkwürdige ist ein Hund. Ein riesiger, der fast das ganze Becken füllt. Unbeweglich ist er in der Wasserschale versunken. Ringsum eine wachsende Zahl Menschenbeine,„Hundeleben 13“ weiterlesen
Sperrmüll
Mit dem Sperrmüll ist das so eine Sache. Mal ist es der defekte Staubsauger, der mit mir seit Jahren endlose Runden gedreht hat. Das nächste Mal ist es ein unansehnlich gewordenes Sofa im Zerfallsstadium. Und dann kommt noch die Stehlampe dazu, die sich selbst zerlegt hat. Alles Dinge, die über sehr lange Zeit gute Dienste„Sperrmüll“ weiterlesen
Es gibt Tage…
…da möchte ich nicht aufstehen, die Augen geschlossen halten. Ich fühle ein Nichts. Am Rand der Verzweiflung nur Leere. Mein Kopf sagt etwas anderes. Er will gern dies und jenes und sieht viel Schönes. Doch das Gefühl ist der Wirklichkeit sehr nahe. Ich gehöre nicht mehr in diese Welt. Oder passe nicht mehr. Ich stehe„Es gibt Tage…“ weiterlesen
Augenmensch?
Sehen kann ziemlich wehtun. Mir geht es jedenfalls so. Ich liebe kräftige, leuchtende, starke Farben. Auch die zarten, schwingenden, die sehr intensiv sein können. Ich lebe in Bildern. Auf der Straße, in der Küche, im Wald…selbstverständlich auch in Galerien und Ausstellungen. Wenn andere bei Misstönen Schmerzen empfinden, bei falsch Gesungenem, das halte ich ganz gut„Augenmensch?“ weiterlesen
Lago Berlin
Im fast leeren See schwimmen. 26 Grad Wassertemperatur. Bedeckter Himmel. 18 Grad Luft. Der Lago Schlachtino gehört mir. An solchen Tagen immer. Der Lietzento auch. Seeblick bei spätem Balkonfrühstück. Urlaub im sommerlichen Berlin. Wie schön keine ausgeklügelten Packlisten anfertigen zu müssen. Und trotzdem alles, aber auch alles bei mir zu haben. Kein Müsste, kein Hätte…„Lago Berlin“ weiterlesen
Branitz (3): Farbenrausch
Strahlende blaue Wände, ein grüner Teppich mit roten Blumen, ein roter Salon, ein leuchtend violetter Arbeitsplatz – Farben, Farben, nichts als Farben. Ich bin berauscht und beglückt. Und das in einem Schloß. Ich kann den Prunk und Protz von Schlössern durchaus bestaunen, ja auch bewundern. Aber ich liebe sie nicht. Sie erreichen mein Gefühl nicht.„Branitz (3): Farbenrausch“ weiterlesen