Mausig ohne Ende

Nach der letzten Bären/Mäusefänger-Großaktion, die von Anfang April bis Mitte Juni anhielt, haben sich die nächsten Tierchen in die 4. Etage verirrt. Sie haben sich endgültig für vegetarisch gesunde Kost entschieden: Bananen und Pfirsiche, die bisher sicher waren. Das Wegschubsen von Obstschutzgittern ist nur eine Kunst, die sie vorzüglich beherrschen. Die andere: Die bösen Fallen„Mausig ohne Ende“ weiterlesen

Episödchen

Das Knabenenkelkind spielt seit heute Morgen ununterbrochen. Gegen 19.30 Uhr weise ich sanft darauf hin, dass es nun Zeit zum Schlafengehen ist. Ein energisches „Nein!“ erschallt und „Ich spiele noch“. Großmutter lenkt ein noch zehn Minuten zum Fertigwerden mit dem Spiel. Dann schaffen wir den Auszieh-Wasch-und Zahnputzakt fast fließend und spielerisch. Nur wird wieder ein„Episödchen“ weiterlesen

Zu alt für die Welt?

Ich muss noch mal auf das Alter oder besser auf uns Alternde zurück kommen. Die Wehwehchen nehmen zu. Und das Äußere: Na ja, vieles war schon mal ansehnlicher. Ich sage bewusst nicht schöner. Mir begegnen täglich so viele schöne alte Menschen, rein äußerlich schöne. Natürlich weit entfernt von einer Schönheit, wie sie uns in der„Zu alt für die Welt?“ weiterlesen

Corona-Glück

Ich weiß, diese Wortverbindung ist Frevel. Die Hölle möge mir erspart bleiben. Ich war heute bei Monet, das zweite Mal in dieser Barberini-Ausstellung. Ich war in seinem Garten, nicht nur, aber vor allem. Eine gefühlte halbe Stunde allein mit den Originalen. (Zwei nette, zurückhaltende Aufsichtsmitmenschen mal ausgenommen) Ohne verschärfte Corona-Regeln wäre mir das nicht vergönnt„Corona-Glück“ weiterlesen

Horchen statt gehorchen?!?

Das Wort ‚horchen‘ gefällt mir. Es hat einen Wohlklang in meinen Ohren. Es ist lauschig und ein bißchen geheimnisvoll. Es bietet Nähe an und hat etwas Vorsichtiges, ganz in der Nähe von Tasten. Das Wort ‚gehorchen‘ mag ich gar nicht. Es spukt seit der Hannah-Arendt-Ausstellung in meinen Kopf herum. „Kein Mensch hat das Recht zu„Horchen statt gehorchen?!?“ weiterlesen

Verhaltener Mai

Kuckucksrufe, Nachtigallentöne, üppiges sattes Grün und immer wieder kalter Ostwind. Dieser Mai gibt sich verhalten. Die Lust an dieser Jahreszeit will sich nicht so recht einstellen. Alles fühlt sich zwiespältig an. Corona zieht sich zurück und doch ist sie bei jedem Schritt nach draußen allgegenwärtig. Maskenmenschen. Abstandsdenken. Einfach nur vernünftig? Oder eher gut angepasst? Was„Verhaltener Mai“ weiterlesen

Wirklich alte Zeiten?

Ich bin heute Silvia begegnet. Am Ende ganz real, vor allem aber einem gut Teil von ihrem Lebenswerk in ihrer Ausstellung. Es war spannend, in einem schönen großen Raum all diesen, zum größeren Teil  vertrauten, Einzelstücken konzentriert zu begegnen – und ihr auf diese Weise neu zu begegnen. Aber ich bin auch mir begegnet. Und das„Wirklich alte Zeiten?“ weiterlesen

Mir wird’s nicht zu bunt

Viele bunte Fäden wirbeln in meinem Kopf herum. Ich versuche sie zu fassen und schaue, wie ein Gewebe daraus entstehen könnte. Schön, überraschend neu. Mit diesem Blick auf diese noch verrückter gewordene Welt, gehe ich entspannt in den Tag. Danke lieber Babelpapa, dass Du mich wieder mal dazu angeregt hast, mir selbst klarer zu werden.„Mir wird’s nicht zu bunt“ weiterlesen