Hundeleben (3)

An einem schönen warmen Juli-Bade-Tag in einer kleinen Bucht an der Havel. Ich lasse es mir gut gehen. Nach der dritten Schwimm-Runde treibt mich der Übermut. Ich schwimme sieben Meter weiter zur noch kleineren nächsten Bucht. Es ist noch Vormittag, kein Mensch weit und breit an diesem kleinen Strandstück. Ich verlasse vergnügt das Wasser, um„Hundeleben (3)“ weiterlesen

Hundeleben (2)

Die erste Hundeepisode bedarf, glaube ich, einer kurzen Erklärung. Ich habe wirklich nichts gegen Hunde. Eher im Gegenteil. Ich kann mich durchaus an einem besonders schönen Exemplar erfreuen. Allerdings möchte ich auch keinen in meiner Wohnung haben. Nach amerikanischer/englischer Kategorisierung zähle ich zu den Catpeople. Und: Ich habe auch keine Angst vor Hunden, keine Phobien.„Hundeleben (2)“ weiterlesen

Hundeleben ( 1)

Jüngst, an einem noch recht sonnigen Tag nahe der Havel. Zwei nette Vierbeiner kommen mir entgegen. Der eine angeleint, fest in der Hand seines Frauchens. Na ja exakter, geführt von einer unauffällig auffällig gut betuchten Lady. Der zweite, zugehörig, darf seine Freiheit genießen. Was ihn schnurstracks auf mein Hosenbein zuführt. Gesagt werden muß: Es handelte„Hundeleben ( 1)“ weiterlesen

Randbemerkung 00

Bei zwei Themen gerate ich in Romannähe: Hunde und Ost-West. Weil ich keine Romane schreiben will und wahrscheinlich auch nicht kann, habe ich beschlossen, zwei neue Serien zu beginnen. „Ich und die Hunde“ und „Ostwestlich“. Ich werde also weiter versuchen, (relativ) kurz und prägnant zu schreiben. In Episoden. Mir macht die Kürze Spaß. Auch der„Randbemerkung 00“ weiterlesen

Wer ein Schiff bauen will…

…muss Sehnsucht nach dem Meer haben. Worte, die immer wieder in meinem Kopf herumgeistern.* Gerade jetzt, wo Politiker mit der Wahl mal wieder das Thema Schule entdeckt haben. Es geht in den Diskussionen stets um ein Einheitsabitur, um Zensuren, Prüfungen und – na ja auch um herunter gekommene Schulhäuser. Doch woher kommen Sehnsüchte, die zum„Wer ein Schiff bauen will…“ weiterlesen

Randbemerkungen 15

Ich plädiere nicht für Querdenken. Ich plädiere fürs Selberdenken. Ein Selberdenken, das Querdenken nicht ausschließt. Querdenken aktuell gerät mir zu oft zum Aufgreifen des von Anderen Vorgedachten. Aus Querdenken ist Ideologie geworden. Wehe, ich folge nicht den Querdenkern. Denn sie wissen ES. So etwa. Ich glaube nicht, ES zu wissen. Doch ich habe meine Erfahrungen,„Randbemerkungen 15“ weiterlesen

Berliner Dreierlei

Das eine gibt es nicht mehr, das andere ist neu erstanden und das Dritte hat gerade mal so überdauert. Ich spreche von drei markanten Bauwerken, die mich in letzter Zeit doch recht intensiv beschäftigt haben. Und die, auf eine für mich faszinierende Weise, eine Menge gemeinsam und miteinander zu tun haben. Erstens waren und sind„Berliner Dreierlei“ weiterlesen

Betören

Die Farben des Herbstes sind einfach betörend. BETÖREND. Ist doch eigentlich ein recht seltsames Wort. Irgendwie will da ein „S“ rein: Bestörend. Klingt blöd. Aber, dieses Betörende kann ja durchaus etwas Verstörendes haben. Die Sinne durcheinander bringen, erst mal Unordnung innen drin schaffen. Der Duden meint bezaubernd, faszinierend. Aber auch berauschend, Atem beraubend. Da wäre„Betören“ weiterlesen

Ausgehungert

Nach dem endlos langen Corona-Winter und Frühling, war ich ausgehungert. Ausgehungert nach Kultur, Kunst, Begegnungen. Dem Heißhunger habe ich dann ausgiebig nachgegeben und bin bis heute am Verdauen. Im Gegensatz dazu konnte ich den realen Speck dieser Monate bis heute nicht verbannen. Leider. Das Wort ‚ausgehungert‘ drängte sich mir dann auch in ganz anderem Kontext„Ausgehungert“ weiterlesen