Fremdsprachentalent?

Eine Idee haben, sie einige Wochen bewegen und dann umsetzen… Uff, bis hierher habe ich es ohne Hilfe geschafft. Mal sehen ob der Rest mit meinem Blog „Allovertoday“ jetzt auch noch gelingt.

Mit meinen kleinen Freunden, ich meine meine beiden Äppelchen, gelange ich mal wieder zu meinem Fremdsprachen-Problem. Ich verstehe das Wichtigste, kann einigermaßen intuitiv damit umgehen bis – dann kommt die Logik der anderen Sprache, der mit bloßer Eingebung nicht bei zu kommen ist. Das ist so ungefähr wie mit dem englischen Humor in der Landessprache. Um eine bestimmte, entscheidende Ecke komme ich dann nicht mehr: Blackout oder so. Oder: Nur begrenztes Fremdsprachentalent…

Meinem „Großen“ ging es die Woche auch so. Ich dachte schon, dass ich ihn in die Psychiatrie einweisen muss. Plötzlich hatte er mir u.a. beinah 40 000, in Worten vierzigtausend Bilder auf das Desktop, den Schreibtisch produziert und mein iPhone  fremddupliziert oder so. Apple Care hat medizinischen Beistand geleistet und mit vieeeel Geduld und Zeit am Telefon die Guten wieder auf die Reihe bekommen. Meinen Nerven hat dann nur noch ein kühner Sprung in die lauwarme Havel geholfen. Noch mal Uff.

Wie ihr seht, will ich mal versuchen, mich in die Welt der Blogger zu begeben. Der geniale Einstieg meines Thomas-Schwiegersohns vor ein paar Monaten hat mich dazu angeregt. Ich dachte, ich verlege meine TEATIME-Nachmittage am Lietzensee, erst mal in die Welt der elektronischen Kommunikation. Die TEATIME ist ja Nachfolger von den Salons Kladow/Charlottenburg. Da Holger, mit dem alles begann, sich vor knapp zwei Jahren in die andere Welt verabschiedet hat, könnte dieses Experiment die Verbindung, die für mich sowieso besteht, in erweiterter Runde wieder herstellen. Besser als ein Gedenkstein oder so was. Für ihn war unser Salon eine Herzensangelegenheit. Für mich auch. Und vielleicht wird diese Idee der Begegnung auch eine für euch, wenn es uns gelingt sie jetzt so weiter zu führen. Die leibhaftigen Begegnungen mit Scones und Tee soll es trotzdem noch in Abständen geben.

Und: Außerdem habe ich gerade ganz persönlich die Fünfjahresmarke des Überlebens erreicht. Ziemlich genau auf den Tag. Drei der fünf Jahre war Holger dabei: mit vielen intensiven Gesprächen… Also ein guter Zeitpunkt  zum Beginnen.

Und noch mal ein „und“:  Dann wäre es ja schön, wenn jetzt auch meine erwachsene Familie dabei wäre. Und alle anderen, das wäre wirklich schön. Wir bewegen doch alle das Gleiche und das Gleiche bewegt uns – warum getrennte Gespräche? Und als Gespräch verstehe ich meinen Impuls. Aus geschlossenen Kreisen mit vorsichtigen Schritten, sich immer mehr der vielfältigen Welt unseres individuellen Daseins nähern und ihr uns staunend hingeben. Das wird nur gehen, wenn ihr mit einsteigt. Ich bin gespannt. Mal sehen, ob wir zusammen mit unseren Fremdsprachen-Fähigkeiten( s.o.) weiter kommen.

Gespannt bin ich auch, ob das überall rein technisch ankommt. Heute der Start, die Vorrede und dann werde ich mich nächste Woche wieder melden, wenn ich zurück in Berlin bin.

PS: ich dachte, ich mache es kurz und prägnant, ging aber leider nicht. Sorry!