Mein Blick fällt auf die Wasserkaskaden am See. Das erste Becken sieht merkwürdig aus. Auf den dritten Blick steht fest: Das Merkwürdige ist ein Hund. Ein riesiger, der fast das ganze Becken füllt. Unbeweglich ist er in der Wasserschale versunken. Ringsum eine wachsende Zahl Menschenbeine, die sich mit Zehenplanschen ver- nein besser begnügen.
Eine Dreiviertelstunde später noch der gleiche Anblick. Was für ein entspanntes Hundleben!!!
Mit dem Sperrmüll ist das so eine Sache. Mal ist es der defekte Staubsauger, der mit mir seit Jahren endlose Runden gedreht hat. Das nächste Mal ist es ein unansehnlich gewordenes Sofa im Zerfallsstadium. Und dann kommt noch die Stehlampe dazu, die sich selbst zerlegt hat. Alles Dinge, die über sehr lange Zeit gute Dienste geleistet und es mir behaglich gemacht haben. Alte Vertraute.
Jetzt ist ihre Zeit vergangen. Sie stapeln sich im Keller. Bis sich denn noch mal jemand ihrer erbarmt und sie auf den Sperrmüllplatz befördert. An ihrem Ende sind sie zur Herausforderung geworden.
Eigentlich schade, dass sich kaum jemand findet, der sie wieder in Gang bringt, sie zu neuer Schönheit erweckt. Oder vielleicht etwas ganz neues Begehrenswertes daraus macht.
In meiner Straße ist so ein kleiner Laden. Der Besitzer zaubert aus dem Abgelegten neue schöne Dinge und mir ein Lächeln ins Gesicht. Oft sind es schon Kunststücke, die aus diesem Jungbrunnen hervorkommen. Ich schaue sie mir im Vorbeigehen gern an. Jüngst bin ich auch ihrem Schöpfer begegnet. Merkwürdigerweise war ich nicht mal ganz so gnatzig als sein Dackeltier eine Vorliebe für meine sommerlich nackten Sandalenfuesse zeigte. (Siehe „Hundeleben“)
In die Jahre gekommen
Aber sei’s drum: Manchmal habe ich auch so ein Sperrmüll-Gefühl. Verbraucht, aus der Zeit geraten, nicht mehr gut funktionierend – irgendwie lästig geworden. Hilfe, wo ist mein Jungbrunnen-Zauber!?!
Ansonsten, ich könnte ja – im Gegensatz zum Sofa – meine Geschichten erzählen…und all die Erlebnisse von Staubsauger & Co.
…da möchte ich nicht aufstehen, die Augen geschlossen halten. Ich fühle ein Nichts. Am Rand der Verzweiflung nur Leere.
Mein Kopf sagt etwas anderes. Er will gern dies und jenes und sieht viel Schönes. Doch das Gefühl ist der Wirklichkeit sehr nahe. Ich gehöre nicht mehr in diese Welt. Oder passe nicht mehr. Ich stehe längst auf der Entsorgungsliste.
Wahrscheinlich habe ich nie so richtig gepasst. Im alten Osten war ich mit meinen Idealen nicht proletarisch und politisch genug. Im gegenwärtigen Westen gehöre ich weder zum vererbten Adel, noch adelt mich monetärer Reichtum und Besitz. Und da ich auch nicht die gleiche Geschichte, die des Siegerlandes, gelebt habe, bin ich haltlos, ohne Grund und Boden unter den Füßen. Ein bisschen selber denken zu können, macht das Dilemma nicht besser.
Dennoch hilft nur eins an solchen Tagen, den Gefühlen nicht die Übermacht zu überlassen. Und dem Kopf die Arbeit machen zu lassen. Der hat reichlich zu tun.
Was mich in dieser Welt hält: Die Nachkommen, die alten Bäume, die allem getrotzt haben, die Seen, das Meer und manchmal auch der spürbare Boden unter den Füßen – und ganz bestimmt noch viel mehr…
Nur, was mache ich mit diesen daemlichen Gefuehlen? Die mich wegziehen, strampeln lassen und dem Kopf die Zunge rausstecken.
Sehen kann ziemlich wehtun. Mir geht es jedenfalls so. Ich liebe kräftige, leuchtende, starke Farben. Auch die zarten, schwingenden, die sehr intensiv sein können. Ich lebe in Bildern. Auf der Straße, in der Küche, im Wald…selbstverständlich auch in Galerien und Ausstellungen.
Wenn andere bei Misstönen Schmerzen empfinden, bei falsch Gesungenem, das halte ich ganz gut aus. Ich singe selber ziemlich schräg. Dabei höre ich durchaus, wenn Musizieren unstimmig gerät. Aber das, der Schmerz, passiert bei mir auf einer anderen Ebene. Es ist eher so eine Empfindung des Ganzen, ein Spüren…
Ich glaube, dass ich generell mit allen Sinnen sehr intensiv wahrnehme. Ich bin auch schnell an meinen Grenzen – überfordert. Dabei liegt halt die Betonung auf den Augen und nicht so sehr auf den Ohren. Vielleicht bin ich so etwas wie ein Augenmensch.
Ich muss vorsichtig sein mit Bildern. Grausame vor allem können mich endlos verfolgen. Deshalb sind für mich viele Filme grundsätzlich tabu. Doch die Gefahr lauert gar nicht so selten an allen Ecken.
Unschöne Architektur guckt sich leichter weg. Gelungene fasziniert mich umso mehr. Egal ob Hochhäuser, eine Bauhausperle oder elegante Autobahnkonstruktionen.
Mit Wohnungen ist es schon sehr besonders. Die Bilder, die Intentionen einer Behausung mögen nicht meine sein. Doch wenn Bewohner und Wohnung eins sind, dann erlebe ich Stimmigkeit und oft auch Harmonie. In der kann ich dann auch gut sein. Und meinen Sinnen und Augen geht es gut. Kein Fluchtreflex.
Den kenne ich allerdings auch ganz gut. Gottseidank nur manchmal.
Im fast leeren See schwimmen. 26 Grad Wassertemperatur. Bedeckter Himmel. 18 Grad Luft. Der Lago Schlachtino gehört mir. An solchen Tagen immer. Der Lietzento auch. Seeblick bei spätem Balkonfrühstück. Urlaub im sommerlichen Berlin. Wie schön keine ausgeklügelten Packlisten anfertigen zu müssen. Und trotzdem alles, aber auch alles bei mir zu haben. Kein Müsste, kein Hätte… Kein Rumhängen auf Flughäfen und in gnadenlos verspäteten Zügen. Die Qual der Wahl: Welcher See heute, oder doch lieber die Havel? Ein Park, ein Schloss…
Fehlt da noch etwas?
Na ja, manchmal ist da so eine Sehnsucht nach Tapetenwechsel und der Blick zur Decke, die ja doch nicht runter fällt.
Zwei von den vielen Berliner „Lagos“ – Summertime… Und „Pack die Badehose ein“
Strahlende blaue Wände, ein grüner Teppich mit roten Blumen, ein roter Salon, ein leuchtend violetter Arbeitsplatz – Farben, Farben, nichts als Farben. Ich bin berauscht und beglückt. Und das in einem Schloß.
Ich kann den Prunk und Protz von Schlössern durchaus bestaunen, ja auch bewundern. Aber ich liebe sie nicht. Sie erreichen mein Gefühl nicht. Keine Sehnsucht drin leben zu wollen. Gerade hat sich das geändert. Jetzt weiß ich in welchem Schloß ich leben wollen würde. Es steht in Branitz am Rande von Cottbus, in der Lausitz. Dort, wo das Sorbische allgegenwärtig ist. Eingehüllt in den Pückler-Park.
Noch berauscht vom Park, bin ich neugierig geworden auf das Innen vom Schloß. Um es vorweg zu nehmen, am liebsten wäre ich geblieben. Hausbesetzerin. Was hat mich da gepackt?
Bei den Farben, den kräftigen fröhlichen, in jedem Raum eine andere, bin ich mir schon erst mal sicher. Doch, da war noch etwas anderes. Der durchaus vorhandene Protz und der Prunk hat sich ein- und vor allem untergeordnet. Alles lädt ein, zum sich Niederlassen (natürlich nicht erlaubt), ein Buch in die Hand zu nehmen, sich auf das gleich beginnende Mahl am schon schön gedeckten Tisch zu freuen, sich nach einem langen Tag aufs bunt bedruckte Bett fallen zu lassen. Oder auch im Vorraum inmitten der Ahnen, an allen vier Wänden von oben bis unten empfangen zu werden. Nichts schreckt mich ab, kein Platz in den drei Etagen, auf den ich mich nicht sofort einlassen kann. In all der Üppigkeit erlebe ich trotzdem Struktur und Klarheit. Ich glaube, dass auch das letzte Detail mit viel Liebe und ohne Zufälligkeit platziert wurde. Weniger um zu gefallen als um einzuladen.
So entstehen Wohlfühlorte. Der Park und das Schloß, sie ergänzen sich – ein Vollkommenes und Ganzes.
Was das Schloß betrifft, muß den Restauratoren und Wiederherstellern größter Respekt gezollt werden. Vom Original-Interieur war nach dem letzten Krieg nicht mehr viel übrig… Mit unendlicher Liebe zum Detail wurde dem Pückler wiedergegeben, was er gewesen ist!?!
PS: Gerade habe ich beim Durchlesen ganz schön viel von mir und meinem tagtäglichen Wohlfühlort wiedergefunden…bei allen Sinnen.
Ich mag den Babelsberger Schloßpark. Seinen Zauber mit dem allgegenwärtigen Havelblick. Dort bin ich noch in Gedanken, während ich den Parkweg auf das Branitzer Pückler-Schloß zugehe. Kaiserin Augustas geliebte Potsdamer Sommerresidenz und Pückler, der auch dort – in Konkurrenz mit Lennè – seine Ideen verwirklichen durfte.
Mir gefallen die verspielten Silhouetten des Branitzer Schlosscarrès, doch mich zieht es immer tiefer in den Park hinein. Plötzlich ist es passiert:
Ich fühle eine Symphonie. Es schwebt, schwingt, rauscht im sanften Regen. Bäume, die beschützen, umarmen, schmeicheln, einladen. Die vielen, vielen unterschiedlichen Bäume erlebe ich wie Musiker in einem erlesenen Orchester. Jeder ein starker Charakter, der die Schwingungen der nächsten Nachbarn und des ganzen Baumorchesters aufnimmt. Eine Harmonie ohne Noten. Es ist unglaublich still. So eine Stille, die irgendwann anfängt zu klingen. Aus der Stille heraus, fangen die Elementarwesen an zu tanzen, nehmen mich mit in ihre Welt. Die wird so faßbar real – inmitten der Bäume und Baumgruppen, der sanften Hügel, der großen und kleinen Seen.
Ein Gemälde – ja, das auch. Mehr noch eine Symphonie, zu der die grünende und blühende sommerliche Natur die Noten bereitstellt. Selbst der abgestorbene Ast stimmt ein in die Symphonie eines Lebenswerkes, eines Lebens.
Heute wird‘s kitschig. Aber lebt das vollendet Schöne nicht immer dicht am Kitsch – was das Wort Kitsch auch bedeuten mag.
Der Komponist ist Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Wie eng er sich mit der Landschaft verbunden und sich in sie hinein gefühlt hat, so lange bis alle „Noten“ auf dem richtigen Platz waren! Pückler hat Bücher und viele Briefe geschrieben, hat auch gemalt, war dem Kulinarischen sehr verbunden, aber er hatte vor allem einen Traum. Es war der Traum von einem vollkommenen Landschaftspark, der ihn ein Leben lang umgetrieben und auch in materielle Tiefs gestürzt hat. Für das Gelingen spricht das lebendige Kunstwerk. Mehr als 200 Jahre nach seinem Entstehen zeigt es nichts als Vollkommenheit und Schönheit. Obwohl die Natur weiter ihre Wege gegangen ist. Freilich, begleitet von mehreren Gärtnergenerationen. Ich glaube, dass ein Fürst Pückler visionär die sich wandelnde Gartenlandschaft vor seinem inneren Auge erschaut hat. Die Bäume, die inzwischen in den Himmel gewachsenen sind…
*
Als Kind kannte ich Pückler-Eis, ein Halbgefrorenes, das mir nicht sonderlich geschmeckt hat. Einiges später hakte sich das Bild des sinnenfrohen Lebemannes mitten im strengen Preußen fest. Noch später tauchte er wieder auf, als ich mich intensiv mit Bettina von Arnim beschäftigte. Heute war ich auf einen sehr schönen Park vorbereitet und dann passierte das – das klingende Gemälde, die vermeintlich stille Symphonie, die mich überwältigt hat.
Auf unerwartete Weise.
Ich bin immer wieder dankbar, wenn Menschen ihr Leben, ihre Phantasie und Kreativität, ihre Mittel verschwenden und ich davon zehren darf…
Im Branitzer Park: Das Foto schafft es nicht, man muß es mittendrin erleben
Es ist immer wieder so eine Sache mit der Selbsterkenntnis. Eigentlich weiß ich doch, dass mir so ein Unternehmen gut tut. Ich will seit Jahren Fürst Pückler besuchen. In Branitz. In seinem Lieblingspark. Aber: Es hat sich nie so richtig gefügt, weder zu zweit, noch allein.
Dieser Tage passte alles zusammen: Das Wetter, ausreichend Zeit, nichts anderes Drängendes. Also fing ich an zu planen. Passte auch alles, die Zugverbindungen und meine Konstitution. Gab es einen Haken, dass ich dennoch zögerte? Vielleicht die eigene sommerliche Trägheit. Vielleicht. Mich allein auf den Weg zu machen? Vielleicht, zu Zweit ist der Druck größer. Aber ich weiß doch, dass derartige Erlebnisse viel intensiver sind, wenn ich mich denn allein auf den Weg gemacht habe. Ja aber…was steht mir oder dem inneren Schweinehund dann wirklich im Weg…? Denn: Am Ende war ich dann wirklich froh, es so und nicht anders gemacht zu haben.
Und beim nächsten Mal? Ich werde sehen…
Vielleicht wollte ich ja doch nur der Balkon-Rose beim Aufblühen zusehen…
Der See. Ich mittendrin, dem Ufertrubel entflohen. Wieder dieses unglaubliche Sommergefühl: Nichts als Wasser, Himmel, Bäume, Wald und eine himmlische Ruhe, wie ich sie nur auf dem Wasser erlebe.
In der Oper. Kurz entschlossen im letzten Moment noch eine Karte bekommen, die ich einem kranken Kind verdanke. Ballettgala. 20 Jahre Staatsballett Berlin. Gut drei Stunden Getanztes aus 20 Jahren, Querbeet. Ich hätte mir die tanzfreudige Elfjährige an meiner Seite gewünscht. In Gedanken war sie dabei. Am Ende Sekt, Musik und tanzende Zuschauer im Foyer.
Zu Hause. Der Siebenjährige ist zu Besuch. Er ist erschöpft nach Ballspiel-, Wasserkaskadenbau-, Playmobil- und Essorgien. Freiwillige Lümmelpause auf dem Sofa. Er entdeckt meinen Kalender mit deutschen Gedichten aus vielen Jahrhunderten und versucht zu lesen. Schließlich die Bitte: Lies Du vor! Tu ich gern. Er klatscht Beifall: „Noch eins!“ Das geht beinah eine halbe Stunde lang so. Er freut sich am Klang der Worte. Es sind Gedichte von Hölderlin, Selma Meerbaum-Eisinger, Goethe und ja auch Morgenstern und Ringelnatz und Annette Droste-Hülshoff.
Vor ein paar Tagen war ich an dieser Stelle bei den Europa-Wahlergebnissen im Osten hängen geblieben. Ich werde das Thema nicht los. Ich versuche mich verständlich zu machen. Im Gespräch gelingt mir das meist nicht. Ganz schnell verhakt sich alles.
Um es klar zu stellen: Ich würde niemals AFD wählen. Aber: Ich kann irgendwie nachvollziehen, warum sich der Osten Deutschlands so stark in diese Richtung entwickelt hat.
Ich fange heute mal mit einem Vergleich an. Was macht ein Kind – egal in welchem Alter – , wenn es nicht beachtet, nicht wahrgenommen wird? Es macht schlichtweg Blödsinn. Mit drei Jahren sieht das anders aus als mit 16 Jahren. Das Vorschulkind bemalt vielleicht Wohnzimmerwände oder zerlegt etwas aus Langerweile oder fängt wieder an einzunässen. Natürlich, das alles kann auch andere Ursachen haben, aber oft ist es der Schrei: Hier bin ich! Mit 16 lässt man sich möglicherweise gegen die eigene Überzeugung ein Tatoo stechen, färbt die Haare grün oder übergeht aus Prinzip Verbote. Auch das oft, um wahrgenommen zu werden.
Nun sind Erwachsene in der Regel bewusster, reflektierter, sind um einiges mehr sich ihrer selbst bewusst. Das befähigt sie, nicht gegen sich selbst und andere zu handeln.
Doch auch Erwachsene kommen in Ohnmachtssituationen, weil sie nicht gesehen werden. Vielleicht gehen sie da zu Demos oder Kundgebungen. Machen sich lautstark Luft. Oder ziehen sich verbittert in sich selbst zurück. Womöglich kommt es dann irgendwann zur Explosion. Zur Aggression?
Menschen, egal welchen Alters, wollen gesehen werden. Wir brauchen uns in der gegenseitigen Wahrnehmung.
Könnte es sein, dass eventuell aus dieser Befindlichkeit heraus diese Partei so großen Zuspruch erfährt? Diese Partei, die anders daherkommt als die alteingesessenen Parteien. Parteien, die nicht von vornherein zur eigenen Biografie gehören. Und vielleicht greift diese Partei partiell etwas auf, das fehlt, etwas was mit der ostdeutschen Biografie zu tun hat?
Sicher gibt es auch die Mitmenschen, die gezielt, das Rechtsextreme suchen. Aber ist das die Mehrheit von denen, die sich im Osten für diese Partei entschieden haben??? Ist das, was geschehen ist, eine erwachsene Reaktion auf das jahrzehntelange Nicht-Gesehen-Werden? Die Bonbons, die Kindern oft zum Stillehalten rübergereicht werden, ändern nur für einen Moment etwas an ihrer Grundsituation. Und wie ist es mit den Erwachsenen, die gern die Gaben des Westens angenommen haben und trotzdem SICH suchen in dieser deutschen Welt anno 2024…?
Ich bin eine von denen aus dem Osten. Ich möchte oft schreien, wenn wieder mal, wie so oft oder besser fast immer, Alltag und Geschichte aus nur der einen Perspektive, der Westperspektive erzählt und gedeutet wird.
Wir sind ein Volk und sind es nicht. Wenn es so weiter geht wie bisher, glaube ich, werden wir es auch nicht. Irgendwann ist dann die Generation ausgestorben, die die andere Perspektive aus eigener Erfahrung einbringen kann. Wie bedauerlich. Das macht mich traurig, sehr traurig.
PS: Ich werde demnächst mal versuchen zu beschreiben, wie sich für einen ostsozialisierten Mitmenschen diese Phänomene zeigen.