Regenbögen und Dissonanzen

Es gibt Tage zum Davonlaufen. Manchmal wird auch eine Woche daraus. Dann fällt es schwer, die Regenbögen zu sehen und dem Wechselbad der Gefühle stand zu halten. Doch es gibt sie, auch wenn es Anstrengung kostet, mich darauf einzulassen. Es begann Gestern Abend. Die Zehnjährige ist zu Besuch. Wir vertrödeln den lauen, schon ziemlich sommerlichen„Regenbögen und Dissonanzen“ weiterlesen

Randbemerkungen 25

Ich denke immer wieder mal darüber nach, was Diplomatie eigentlich ist. Mir wurde und wird Diplomatie immer als erringenswerte Fähigkeit gepriesen. Ich hadere mit mir, weil mir dann andere Gedanken kommen. Ist ein Diplomat nicht so eine Mischung aus Schlitzohr, Ganove und Edler Ritter? Im besten Fall ein genialer Mix daraus. So oder so. Ich„Randbemerkungen 25“ weiterlesen

Glücklicher Morgen

Auf dem Balkon sein. Die wärmende Sonne im Gesicht. Rings um mich ein Frühlingsblumenmeer. Im Farbenrausch versinken. Nichts muss heute sein, alles kann. Das Frühstück genießen. Der Kaffee ist köstlich. Zum Abschluss ein Stück vom augenblichen Lieblingskaese naschen… …und einen Blick über die Balkonbruestung auf die bruetenden Schwäne werfen. Drinnen wartet ein Tablett voller Farben.„Glücklicher Morgen“ weiterlesen

Berge und Meere

Mich als notorischen Stadtmenschen zieht es immer wieder ans Meer. Ich liebe den Geruch, der schon einige Kilometer vorher durch‘s Auto- oder Zugfenster weht. Ich liebe die Weite, wenn ich dann endlich am Meer stehe. Scheinbare Unendlichkeit erspüren, Weite, die Freiheit verspricht. Wohlfühl-Gefühle! Vor unglaublichen Bergpanoramen stehe ich nur fasziniert. Ich will da nicht näher„Berge und Meere“ weiterlesen

Glücksmomente

„OOOOH! Ist das schön!“ So ganz spontan, der Ausruf der Zehnjährigen. Gerade war sie noch etwas nörgelig nach der langen und umständlichen Fahrerei. Ein wenig darüber hinweg half bereits die „beste Schokolade, die ich bisher getrunken habe“. Doch draußen blieb es dann weiter kalt und feucht. Plötzlich der sattgrüne Hügel mit den weißen Skulpturen mitten„Glücksmomente“ weiterlesen

Ostwestlich (15)

Dieser Text entstand nach einem Gespräch, bei dem ich wieder mal das Gefühl hatte, mich bei diesem Thema kaum verständlich machen zu können. Allerdings, wenn ich die Zeilen jetzt noch einmal lese, scheint mir, dass ich es nur sehr begrenzt klarer hinbekommen habe. Aber, das Thema bewegt mich sehr, um nicht zu sagen, dass es„Ostwestlich (15)“ weiterlesen

Das ist kein Karfreitagthema…

…aber heute ist ja erst Donnerstag. Von Berlin nach Basel und zurück reisen und das zweimal ohne Flieger. Ich habe es ausprobiert. Einmal Tags mit Flixtrain und einmal Nachts mit der Bahn. Die Bilanz fürs Erste: Flixtrain ist schneller. Und auch noch preiswerter als jedes Sparticket der mir vertrauten Bahn. Und freundlicher. Ich habe nur„Das ist kein Karfreitagthema…“ weiterlesen

Ein bisschen…

mehr Sonne, ein bisschen weniger Schnee, ein bisschen mehr Lust auf Heute, ein bisschen weniger von den Bakterien und Viren – das Fruehlingspaket kann bald geschnürt werden. Hoffentlich. Hoffentlich nicht nur nach dem kalendarischen Eintrag! Ich sehe gelassen die Staubpartikelchen auf dem Sonnenstrahl tanzen und freue mich, bald den Balkon in Frühlingsstimmung zu bringen. Den„Ein bisschen…“ weiterlesen

Aufschrei!

Es ist unglaublich: Die verheissungsvoll schmerzlindernden Tropfen verweigern mir den Dienst. Beim ersten Mal habe ich alles nur meiner momentanen Schwäche zugeschriebenen – wenn auch mit leisen Zweifeln. Erst sollten die Ohren beruhigt werden, heute nun die Nasennebenhöhlen und sonstigen Gänge. Erwartungsfroh begann ich die Aktion. Nichts Flüssiges lief in Nase und Rachen. Ein ungutes„Aufschrei!“ weiterlesen