Corona-Glück

Ich weiß, diese Wortverbindung ist Frevel. Die Hölle möge mir erspart bleiben. Ich war heute bei Monet, das zweite Mal in dieser Barberini-Ausstellung. Ich war in seinem Garten, nicht nur, aber vor allem. Eine gefühlte halbe Stunde allein mit den Originalen. (Zwei nette, zurückhaltende Aufsichtsmitmenschen mal ausgenommen) Ohne verschärfte Corona-Regeln wäre mir das nicht vergönnt„Corona-Glück“ weiterlesen

Horchen statt gehorchen?!?

Das Wort ‚horchen‘ gefällt mir. Es hat einen Wohlklang in meinen Ohren. Es ist lauschig und ein bißchen geheimnisvoll. Es bietet Nähe an und hat etwas Vorsichtiges, ganz in der Nähe von Tasten. Das Wort ‚gehorchen‘ mag ich gar nicht. Es spukt seit der Hannah-Arendt-Ausstellung in meinen Kopf herum. „Kein Mensch hat das Recht zu„Horchen statt gehorchen?!?“ weiterlesen

Verhaltener Mai

Kuckucksrufe, Nachtigallentöne, üppiges sattes Grün und immer wieder kalter Ostwind. Dieser Mai gibt sich verhalten. Die Lust an dieser Jahreszeit will sich nicht so recht einstellen. Alles fühlt sich zwiespältig an. Corona zieht sich zurück und doch ist sie bei jedem Schritt nach draußen allgegenwärtig. Maskenmenschen. Abstandsdenken. Einfach nur vernünftig? Oder eher gut angepasst? Was„Verhaltener Mai“ weiterlesen

Wirklich alte Zeiten?

Ich bin heute Silvia begegnet. Am Ende ganz real, vor allem aber einem gut Teil von ihrem Lebenswerk in ihrer Ausstellung. Es war spannend, in einem schönen großen Raum all diesen, zum größeren Teil  vertrauten, Einzelstücken konzentriert zu begegnen – und ihr auf diese Weise neu zu begegnen. Aber ich bin auch mir begegnet. Und das„Wirklich alte Zeiten?“ weiterlesen

Mir wird’s nicht zu bunt

Viele bunte Fäden wirbeln in meinem Kopf herum. Ich versuche sie zu fassen und schaue, wie ein Gewebe daraus entstehen könnte. Schön, überraschend neu. Mit diesem Blick auf diese noch verrückter gewordene Welt, gehe ich entspannt in den Tag. Danke lieber Babelpapa, dass Du mich wieder mal dazu angeregt hast, mir selbst klarer zu werden.„Mir wird’s nicht zu bunt“ weiterlesen

Mausig am 1. Mai

Komm lieber Mai und mache… Ja was bitte? Ich fange mal mit dem 1. Juli vergangenen Jahres an. Gut erholt und gut gelaunt komme ich nach einer 9tägigen Auszeit aus dem Urlaub zurück. Meine damals sechsjährige Enkeltochter und ich wollen das Wiedersehen mit einem Kuchenschmaus feiern. Dafür sollte ein Drittel eines sorgfältig aufbewahrten Tortenbodens herhalten,„Mausig am 1. Mai“ weiterlesen

Illusionen?!?

Gestern hatte ich Babelpapa auf seinen vorletzten Blogg geantwortet…oder auch kommentiert. Wie auch immer, meine ganze Mühe ist on Air verschwunden. Schade. Das passt zu meinem aktuellen „Eingesperrten-Status“, inneres Chaos, Gedankenkarussell. Außen auch Chaos: Eine Maus hat es sich bei mir gemütlich gemacht und schon zweimal tollkühn die Lebendfalle geräumt. Inzwischen experimentiere ich verzweifelt, einem„Illusionen?!?“ weiterlesen

Alt genug?!?

Das Corona-Karussell dreht sich etwas langsamer. Dafür werden die Diskussionen heftiger. Das Heftigste, das ich gelesen habe (so etwa): Ist doch gut, wenn die Alten endlich gehen, Corona hilft nach. Die haben uns doch das ganze Umweltdesaster samt unkontrollierter Globalisierung eingebrockt. Prima, ich hoffe ihr Jungen bekommt es wirklich besser hin und haltet durch mit„Alt genug?!?“ weiterlesen

Die Vision – meine Vision

Eine Kurzfassung zum Thema Vision, ich möchte hier keine Romane schreiben. Aber: Die Corona-Situation provoziert gerade dazu, mal ein bißchen weiter zu denken. Ganz frei weiter denken. Zukünftig. Dieses wäre für mich das zweite Potential dieser vertrackten Situation.  (Die erste : Den nicht gerade erträumten Augenblick öfter mal genießen, ohne Vor- und Rückdenken. Denn, zu„Die Vision – meine Vision“ weiterlesen

Nachtrag zum Kitsch

Juhu! Mein Plädoyer für den Kitsch hat einen großen Befürworter. Der sagte nämlich in einem Interview, dass Kitsch sehr stimulant sein kann. Und: Kitsch ist etwas, was sich nicht ernst nimmt. Genau das ist es: Das Spielen, das Spielerische, die Regeln auf den Kopf stellen und schauen, was dann passiert. Der Zitierte ist leider inzwischen,„Nachtrag zum Kitsch“ weiterlesen