Was willst Du eigentlich? Ja, das weiß ich schon, wenn die Frage auftaucht. Das Problem ist, dass meine Fragen nicht die Fragen der Anderen sind. Sie sind westsozialisiert, ich ostsozialisiert. Da gibt es deutliche Unterschiede. Aus dem deutschen Osten kommend, habe ich mich zwangsläufig mit dem Leben im Westen Deutschlands befassen müssen, auch beruflich. Immer„Ostwestlich (16)“ weiterlesen
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Nachtrag, zwei Stunden später
Es könnte sich natürlich auch um eine Höllenfahrt handeln. Was ich freilich nicht hoffe. Draußen wird die Auferstehung vorbereitet: Bäume und Sträucher sind mit dicken Knospen übersät. Werden sie dem Frost der nächsten Tage standhalten?
Aufständig
Das wird jetzt etwas Esoterisches, beinahe Lästerliches. Genau genommen ist es das für mich eigentlich nicht. Also, was mir heute Morgen so durch den Kopf ging, der nach dem Infekt erstmalig klarer daher kommt: In meinem Leben gab es mindestens drei Auferstehungen. Ohne Himmelfahrt. Ist die vierte dann mit Hi……? Oder habe ich ein himmlisches„Aufständig“ weiterlesen
Ostwestlich (13)
Schon wieder die „13“. Am letzten Freitag, den 13., hat mich ein heftiger Infekt erwischt, der gerade wieder abklingt. Nein, ich bin überhaupt nicht abergläubig – oder doch vielleicht ein bißchen. Ich spiele halt mit dem Phänomen, wie immer. Deshalb schreibe ich jetzt einfach über etwas ganz und gar Harmloses. Wir haben den 3. Januar.„Ostwestlich (13)“ weiterlesen
Randbemerkung 24
Ich male nicht. Ich spiele, spiele mit Farben. Die, nach denen mir gerade der Sinn steht. Manchmal ist es ein Farbton in Variationen. Meist wird es ziemlich bunt. Es macht Spaß. Doch dann spielt mir der Kopf einen Streich. Plötzlich taucht mittendrin auf dem Papier ein Strichmänchen oder so etwas Ähnliches auf. Eine Geste, eine„Randbemerkung 24“ weiterlesen
Stoßgebet
In der Krise komme ich an meine Grenzen. Jetzt geht’s nicht mehr um Mich-Neu-Sortieren-Können, was ja immer geht. Jetzt muß ich. Gut so. Wenn’s nicht so schwierig wäre. Ich vertraue erst mal dem Schicksal. Das serviert mir oft das Gesuchte auf dem Goldenen Tablett. Hoffentlich mache ich nicht eine ungeschickte Bewegung, alles fällt zu Boden„Stoßgebet“ weiterlesen
Neu Sein Werden
Das Jahr mit der Schnapszahl hatte es in sich. Es war existenziell und herausfordernd. Im Großen und im ganz Persönlichen. Es muss alles neu gedacht und definiert werden. Das ist mein Gefühl. Für das Große Ganze bin ich zwar nicht im Denken, aber im Tun an meinen Grenzen. Mich selbst neu denken und ins Handeln„Neu Sein Werden“ weiterlesen
Bedrohliche Nähe
Der Krieg ist hautnah gerückt. Bedrohlich nah. Er lässt sich auch nicht mehr aus Kinderzimmern verdrängen. Der Streit um einen Playmobil-Feuerwehrhelm eskaliert. Jede/r braucht ihn dringend und beharrt auf seinem Recht. Es wird nicht nur laut, sondern auch handgreiflich. Ziemlich brutal. Alle meine Versuche der Deeskalation scheitern kläglich. Ich muß laut werden, um mir Gehör„Bedrohliche Nähe“ weiterlesen
Nicht mehr polar
Ich versuch’s mal einfacher, besser, klarer. Ich habe es offenbar meinen Lesern mit dem ‚polarisierend‘ letzte Woche zu schwer gemacht. Heute nicht Alt und Jung als Polaritäten, sondern einfache nur ALT. Faltengebirge, Schmerzen, die kreativ sich stets neue Ziele aussuchen. Immer öfter ein Ausruhbedürfnis. Reichlich Zeit, doch die Kraft reicht nicht für all die Zeit.„Nicht mehr polar“ weiterlesen
Polarisierend
Das leuchtet mir ein: Gut lässt sich nicht ohne Böse definieren. Ohne das Böse würden wir wohl im Paradies leben. Könnte sich der Mensch im Paradies weiterentwickeln, wenn er sich im Betrachten der verführerischen Äpfel übt und sie nicht anrührt? Er lernt Standhaftigkeit und übt Widerstandsfähigkeit. Das schon. Aber wofür? Die Neugier hat gesiegt. Und„Polarisierend“ weiterlesen