Das Thema hatte ich zuletzt Ende Mai an dieser Stelle bewegt. Lange her. Aber, es bewegt mich. Nicht ständig, aber immer wieder. Und ich muß auf mich aufpassen, dass ich mich nicht ärgere. Weil, na ja… Ich fühle mich, nein, ich bin ziemlich allein damit. Zumindest in meinem Umfeld. Alle Versuche, die damit verbundenen Befindlichkeiten„Ostwestlich (11)“ weiterlesen
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Hundeleben 12
Ich mag Animalprints. Nicht immer, aber irgendwie. Deshalb schaue ich irgendwie interessiert, eher unbewusst auf das Weiß mit den schwarzen Flecken etwa anderthalb Meter vor mir in der Sbahn. Nur der Ausstiegsbereich dazwischen. Dann dreht es sich um: Ein waschechter Dalmatiner sitzt vor mir. Regelrecht und anständig wie es sich gehört auf einem der graugrünen„Hundeleben 12“ weiterlesen
Herbstzeitlosigkeit
Der September hat uns keine Chance gegeben, die Badesaison langsam ausklingen zu lassen. Jetzt scheint sich der Oktober entschuldigen zu wollen. Das Thermometer steigt über die 20 Grad und verwirrt. Aber warum nicht, es macht Spaß bei diesen Temperaturen, den Herbstzauber zu bewundern. Die Augen ertrinken in den Rot- und Goldtönen. Noch hat sich das„Herbstzeitlosigkeit“ weiterlesen
Gänsehaut
„In Berlin kannst du alles trainieren. Sogar deine Gänsehaut.“, grüßte eine neue Riesenschrift vom ICC. Ich fuhr mit dem Bus einem Gänsehaut-Tag entgegen. Auf jeden Fall wurde es einer. Im Laufe der folgenden Stunden war ich immer wieder überwältigt von der Schönheit der Havellandschaft. Nur ein gutes Viertelstündchen vom Tohuwabohu der Millionen-Metropole entfernt, räkelt sich„Gänsehaut“ weiterlesen
Vogelfrei
Die Gedanken sind frei. Sind sie noch frei, wenn ich sie aufschreibe? Nein, sind sie nicht. Sie sind dann wahrhaftig vogelfrei. Jeder kann dann damit tun was ihm beliebt. Hineininterpretieren, aneignen, verdrehen, verstümmeln… Das wird zu negativ. Vielleicht freut sich ab und an jemand an meinen Gedanken, lässt sich anregen, sogar begeistern. Das wäre für„Vogelfrei“ weiterlesen
Traurige Alltagshelden
Ich lebe zur Zeit mit Alltagsdingen, die schlichtweg kaputt sind. Das Wort kaputt gefällt mir besser als defekt. Entzwei klingt für mich irgendwie nach Kinderstube. „Das Spielzeug ist entzwei gegangen.“ Tränen dazu und ein bisschen schlechtes Gewissen. Denn Kinder machen ganz gern und ziemlich bewusst etwas entzwei. Manchmal als Ventil für eine Wut, öfter wohl„Traurige Alltagshelden“ weiterlesen
Schneckisch
Es kommt wieder Wasser vom Himmel- welch Segen! Das tröstet trotz Kälte und Ungemütlichkeit. Den großen dicken braunen Schnecken scheint es zu behagen. Sie haben sich eingerichtet im Hofgeviert. Die eine malerisch im weißgruenen Blümchenwuchs. Die andere hat offenbar Schnupfen. Ein verlorenes Papiertaschentuch scheint passend zu sein. Auch sie hat es sich gemütlich gemacht. Das„Schneckisch“ weiterlesen
Der Herbst setzt sich in Szene
Ein köstliches Blumenmeer vor dem Barberini. Die Landesgartenschau hat einen Ausflug nach Potsdam unternommen. Drin im Bildermuseum gerinnt die große weite Welt in Formen und Farben. New York und Paris und…lassen grüßen. Die „Form der Freiheit“ nach 1945. Aufregend, was das Großformatige, expressiv Farbige, Abstrakte mit mir macht. Das Herz geht auf, die Seele taumelt,„Der Herbst setzt sich in Szene“ weiterlesen
Heute
Heute ist es kalt. Heute habe ich eine Entscheidung getroffen. Heute bin ich nicht aus dem Haus gegangen. Heute ist die Queen beigesetzt worden. Morgen wird alles ganz anders.
Zeitloch
Ich werde das Gefühl nicht los, in einem Zeitloch zu verschwinden. Es ist grenzenlos und fühlt sich an wie die Unendlichkeit. Ohne Jetzt und Hier, ohne Gestern und Morgen. Ich verliere mich und weiß nicht mehr wer ich bin. Ich spüre die Querelen der Jahrzehnte und fühle gleichzeitig das Universum der ersten Zwanzig davon. Die„Zeitloch“ weiterlesen