Zwischenzeit

Meine Enkelkinder lieben Sticker. Pandasticker, Einhornsticker…Weich und glitzerig sollen sie möglichst sein. Sie werden gestreichelt, stets von Neuem bewundert, stolz gezeigt und…natürlich getauscht. Ich habe einen wunderschönen Löwen vom Knabenkind geschenkt bekommen und als Zugabe einen roten Bonbon. Wir waren beide dabei glücklich: Schenkender und Beschenkte. Nur das Mädchenkind hatte Tränen in den Augen. Die„Zwischenzeit“ weiterlesen

Das Kind feiern

Ich habe gespielt. Das Spiel ist mir heilig. Der Weihnachtsbaum als solcher eher nicht so sehr. Ich habe gespielt: Mein Baum ist fertig. Er dreht sich, singt ‘Stille Nacht, heilige Nacht‘ und ‘Ihr Kinderlein kommet!‘. Und er ist geschmückt mit lauter wundersamen Spielzeug. Glitzerndes, Leuchtendes… Eine zauberhafte Gesellschaft hat sich versammelt und sie will ihre„Das Kind feiern“ weiterlesen

Vollkommen unvollkommen

…oder unvollkommen vollkommen – geht Beides. Man muß außerdem mit der Betonung spielen. Wieder mal so ein Wort: VOLLKOMMEN. Voll in der Kombination mit Kommen vermittelt eigentlich nichts Statisches. Eher kommend, werdend, eigentlich weniger geworden sein. Es ist noch nicht, wird vielleicht mal voll….(ge)kommen sein… Aber assoziieren wir bei diesem Wortgebilde nicht irgendeine, wahrscheinlich unsere„Vollkommen unvollkommen“ weiterlesen

Ostwestlich (4)

Meine Vergangenheit gehört (zu) mir…..ganz genau so wie meine Gegenwart und Zukunft. Muss der Verlierer eigentlich immer auf der falschen Seite gestanden haben? Muss der Sieger eigentlich immer der Bessere, Überlegene sein? Ich spreche von zwei grundverschiedenen Gesellschaftssystemen. Das eine wollte radikal Wurzeln ausrotten und etwas völlig Neues anfangen. Das andere hat die alten Wurzeln„Ostwestlich (4)“ weiterlesen

Randbemerkungen 17

Zwei flackernde Kerzen. Das traute Geräusch des Geschirrspülers. Farbtuben, Pinsel… Zweiter Advent in Coronazeiten. Ich brauche den Rummel nicht. Aber irgendetwas fehlt. Ich erlebe so ein Niemandsland zwischen „Es war einmal“ und „Es wird sein“. Etwas irgendwie Bodenloses. Was macht diese Zeit mit mir… Ein Bild spukt mir im Kopf herum. Ein endlos geliebter Knuddelstoffwichtel.„Randbemerkungen 17“ weiterlesen

Hundeleben (6)

(Der zweite spurlos verschwundene und in diesem Fall überhaupt nicht wieder gefundene Beitrag. Ich lasse also (5) weg und mache auch hier mit der nächsten Zahl weiter) Ich gestehe, ich habe einen Hund. Schon seit reichlich vier Jahren. Er ist etwas alt, gemütlich, friedlich. Am liebsten verkriecht er sich unter irgendeiner Bank. Er heißt Mopsi,„Hundeleben (6)“ weiterlesen

Ostwestlich (3)

*(Nun ist das mühsam Ausgegrabene zum zweiten Mal verschwunden, jetzt lasse ich (2) aus und mache (3) draus. Vielleicht klappt das. Bild geht gar nicht.) Meine Gedanken sind frei, befreit. Ich kann diesen Blog nach meinem Gusto schreiben. Ich hoffe, das bleibt auch so. Keiner hindert mich daran. Es hat keine Folgen. Vielleicht abgrenzendes Schweigen,„Ostwestlich (3)“ weiterlesen

Randbemerkungen 16

Die letzten leuchtend roten Blätter sind weggeräumt. Ein paar Spielereien installiert. Der Advent kann kommen. Die Zeit der Erwartung, der Mysterien… Was erwartet uns noch in diesem Jahr? Werden wir all dem gewachsen sein? Die Frage hat für mich in diesem Jahr ein anderes Gewicht. Mich persönlich erreichte vor einer Stunde ein sehr spezielles Mysterium:„Randbemerkungen 16“ weiterlesen