Ich muss mal wieder, die neuen Medien würdigen. Ja, würdigen. Über die Schattenseiten sich auszulassen, ist meist vergnüglicher, vergnüglicher im Sinne von lästern. Also, ich verbannt in ein Krankenhauszimmer mit Türmchenblick, erhalte die Enkelmädchen-Anfrage, ob ich mit ihr spielen möchte. Und: Wahrhaftig, das geht auch, im nächsten Moment. Wir sehen und begrüßen uns. Ich bewundere„Randbemerkungen 18“ weiterlesen
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Mütterlich regieren?!?
Berlin werde jetzt von einer „mütterlichen Frau regiert“. Die Nebenbei-Formulierung in einer Wochenschrift hat sich mit Widerhaken bei mir eingenistet. Als ich sie lese, macht sich zuerst innerlich ein Lächeln breit. Im nächsten Moment gesellt sich etwas Süßsäuerliches dazu. Ich merke, wie Wut sich meiner bemächtigen will. Stopp sage ich mir. Und sehe all die„Mütterlich regieren?!?“ weiterlesen
Musik erleben, nicht hören
Ich brauche Musik. Nicht täglich und nicht in allen Lebenslagen. Was ich brauche, das ist das Erlebnis Musik. Wohldosiert und sozusagen als Feinschmeckerorgie. Das heißt, dass ich es gern live hätte. Am liebsten die Guten und Großen. Möglichst Klassik. Ein Saal, in dem es mir gut geht, der architektonisch gelungen ist. Ein Publikum mit mir„Musik erleben, nicht hören“ weiterlesen
Ostwestlich (7)
Die einen Seelenfänger, die anderen Seelenverkäufer. Die Fänger arbeiten mit vieeel Farbe, locken in ferne Länder, locken mit tausend kleinen und großen Freuden, die den Alltag verschönern und versüßen. Das sei die große Freiheit. Die anderen haben die Seelen verkauft, die es für sie eigentlich nicht gab. Legitimierter Verrat, Bespitzelung ist Seelenverkauf. Vielleicht auch der„Ostwestlich (7)“ weiterlesen
Ostwestlich (6)
Das Neue Jahr hat schon einen halben Monat auf dem Buckel und ich habe immer noch keine Lust nachzudenken. Gleich gar nicht über Ostwestlich, über Corona und all den blöden Alltagskram. Stattdessen flüchte ich zu den Bildern in der Alten Nationalgalerie, freue mich an der Innenarchitektur und ihren wunderbaren Perspektiven – die Innen und die„Ostwestlich (6)“ weiterlesen
Zwischenzeit-Puzzle
Mein Puzzle ist unvollständig. Ich ignoriere das und suche trotzdem mehr oder weniger intensiv nach einigen Teilen Himmelblau. Am Ende stelle ich fest: Passt doch, die Unterlage ist doch fast genau so blau. Das sollte ein Vergleich werden. Die hinken ja bekanntlich immer. Aber, so ungefähr habe ich zweimal Krankenhaus zwischen den Jahren erlebt. Die„Zwischenzeit-Puzzle“ weiterlesen
Noch immer Zwischenzeit
2222 – Magisches
Von der vierten Zwei sind wir noch 200 Jahre entfernt. Zu der dritten fehlen nur noch ein paar Stunden. Heute lebt der Tag von der Magie des Wortes Sylvester. Demnächst ist 2022 unser. Corona wird uns weiter in seiner gefährlichen Umarmung halten. Wir hoffen auf Erlösung, wie überhaupt Erlösung eine Verheißung wäre. Von: den Verrückten„2222 – Magisches“ weiterlesen
Zwischenzeit
Meine Enkelkinder lieben Sticker. Pandasticker, Einhornsticker…Weich und glitzerig sollen sie möglichst sein. Sie werden gestreichelt, stets von Neuem bewundert, stolz gezeigt und…natürlich getauscht. Ich habe einen wunderschönen Löwen vom Knabenkind geschenkt bekommen und als Zugabe einen roten Bonbon. Wir waren beide dabei glücklich: Schenkender und Beschenkte. Nur das Mädchenkind hatte Tränen in den Augen. Die„Zwischenzeit“ weiterlesen