Corona-Szenario nun fast seit einem Dreivierteljahr: Täglich werden wir mit neuen Zahlenkolonnen überschüttet. Die einen demonstrieren dagegen – und womit argumentieren sie? Mit Zahlen. Und oft genug mit wüsten Argumenten in Form und Inhalt. Menschlich ist das alles nicht. Nicht das Erstarren vor den Zahlen, nicht die Zahlen als Waffe in einem Kampf. Wofür oder„(Ge)Macht mit Zahlen“ weiterlesen
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Handschriften
Hochgerechnet bekomme ich so etwa dreimal im Jahr einen schönen langen handgeschriebenen mehrere Seiten langen Brief. Zwei, drei Absender fallen mir dazu ein. Solch ein Brief ist ein kleines Fest. Irgendwann in einer stillen Minute wird er geöffnet. Ein gemütlicher Platz, eine Tasse Kaffee, vielleicht noch eine Kerze. Und dann beginnt das Lesen. Ich freue„Handschriften“ weiterlesen
Gewinnorientiert
Nee, es geht nicht ums liebe Geld. Es geht um Lebenssichten. Ich kann locker bilanzieren, was das Leben mir seit langem und eben gerade jetzt verweigert. Negativ-Bilanz, das muß auch mal sein. Schon um herauszufinden, ob ich es denn wirklich brauche. Aber es geht auch anders. Ich kann auch in der unerwünschtesten, scheußlichsten Situation schauen,„Gewinnorientiert“ weiterlesen
Oktober-Reflexionen
Ich hänge noch ein bißchen im Oktober. Mein Monatsbild wird zum ersten Mal nicht rechtzeitig fertig. Ich habe immer noch keine Lust auf Ab-17 Uhr-Dunkelheit. Und ich zähle jetzt schon die Monate bis es endlich wieder wärmer und heller wird. Und ich habe natürlich keine Lust auf Corona und Maskenzauber. Alles nicht zu ändern. Ich„Oktober-Reflexionen“ weiterlesen
Überdrüssig…
…bin ich all der Corona-Diskussionen. Sie könnten durchaus Freude (meine ich ernst) bereiten im gegenseitigen Zuhören, Verstehen, Erkennen. Im gemeinsamen sich Nähern, soweit es halt geht. Aber auch im Weiterdenken, im gedanklichen Zukunft erforschen. Aber: Die meisten Gespräche enden bevor sie überhaupt angefangen haben. Im besten Fall werden unterschiedliche Sichten, Standpunkte friedlich ausgetauscht. Ich bin„Überdrüssig…“ weiterlesen
Es war einmal oder Trotzkopf In The Age
Es war einmal ein langer Sommer, Farben, Wärme, Licht bis spät in den Abend, üppig wucherndes Grün, auch im Dunkel war’s noch wohlig warm… und ach ja das Leben ist auch mit Maske schön. Am Ende waren es drei Chöre jede Woche, die unterm Fenster sangen. Sozusagen Minnegesang zum Gemeinwohl aller direkt und zufällig Beteiligten.„Es war einmal oder Trotzkopf In The Age“ weiterlesen
Unsagbar?
Manchmal habe ich das Gefühl mitten in einer Schlangengrube zu stehen. Um mich herum kringelt und wimmelt es ohne Ende. Die Vorstellung ist schrecklich, mit diesen Tieren geht es mir einfach nicht gut. Ich mag sie nicht. Jedoch: diese Schlangen um mich herum sind die Ängste, die seit diesem Jahr unüberschaubar hochwabern. Die Angst, vom„Unsagbar?“ weiterlesen
Jüngst in Worpswede
Ein gewaltiger Stein in der Mitte von Worpswede, Bernhard Hoetger hat ihn zurecht gemeißelt. Er fesselt mich, na ja er hat mit mir zu tun. Es ist die „Wut“, die mich da mit Brachialgewalt anspringt. Ein verknotetes Etwas, ein Mensch. Wirklich zum Fürchten. Ich hoffe nur, ganz so schlimm hat mich keiner in meiner Wut„Jüngst in Worpswede“ weiterlesen
AltMODISCH
Die Bescheidenheit ist so etwas wie meine Lieblingstugend. Ich weiß, Tugenden sind altmodisch und Bescheidenheit erst recht. Gut, dann bin ich eben gern altmodisch. Denn im Sinne der zwölf Tugenden meint Bescheidenheit etwas ziemlich anderes als wir es gemeinhin gelernt haben. Der von mir gemeinte Sprachgebrauch geht ins frühe Mittelalter zurück. Gemeint ist nicht das„AltMODISCH“ weiterlesen
NOCH…
…ist Sommer, Spätsommer. Noch/wieder ist die Luft lau. Noch laden Seen zum Baden ein. Noch sind die Bäume ziemlich grün und die Blumen bunt. Noch geht fast alles unterm freien Himmel, an dem die Schäfchen lang flitzen. Noch, noch, noch… Noch ist die Welt voller Farbe. Milde gesagt ist sie auch politisch sehr bunt. Die„NOCH…“ weiterlesen